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Platznot in Glückstadt : Neuer Anbau für Rathaus ?

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Glückstädter Bürgermeisterin beantragt die Erweiterung des Rathauses. Die CDU rechnet mit zwei Millionen Euro Kosten.

von
erstellt am 14.Okt.2017 | 08:00 Uhr

Die Stadtverwaltung möchte mehr Raum für ihre Mitarbeiter haben. Deshalb hat Bürgermeisterin Manja Biel eine Erweiterung des Rathauses zur Diskussion gestellt. Um Platz für einen Anbau zu machen, müsste allerdings die ehemalige Feuerwache abgerissen werden. Dort unterhält die Verwaltung bereits Büros, vorrangig für die Betreuung von Flüchtlingen. Neu gebaut werden soll auch, weil es in der Stadtverwaltung immer mehr Mitarbeiter gibt.

Von einem Anbau ist die CDU wenig begeistert. Fraktionsvorsitzender Krafft-Erik Rohleder rechnete im jüngsten Hauptausschuss vor, dass die Kosten auf voraussichtlich rund zwei Millionen Euro hinauslaufen würden. „Haben wir im Lotto gewonnen?“, fragte er angesichts der klammen Haushaltskasse. Vielmehr befürwortete er, die alte Feuerwache weiter auszubauen. Die Kosten betragen zurzeit rund 150 000 Euro, wobei weitere Kosten hinzukommen könnten.

Anders dies es Siegfried Hansen (Piraten): „Wir sollten über einen Neubau nachdenken.“ Den Vorschlag von Manfred Lück (CDU), Arbeitsplätze auszulagern, lehnte die Bürgermeisterin ab. „Das ist unglücklich, dass macht keinen Sinn in den Betriebsabläufen.“

Bereits im Vorwege war in den Gremien über eine Erweiterung der ehemaligen Feuerwache diskutiert worden. Bevor dort Mittel hineinfließen, so die Verwaltung, sollte über den neuen Anbau diskutiert werden. Sollten die Politiker dem zustimmen, würde zunächst eine Studie in Auftrag gegeben werden.

Eine Erweiterung des Rathauses ist für die Nutzung besser als ein separat stehendes Nebengebäude, argumentiert die Stadtverwaltung für den Anbau. Zudem gebe es ein einladendes Bürgerbüro und moderne Verwaltungsflächen geben.

Wenn gebaut wird, soll der Baukörper abgeknickt zum vorhandenen Gebäude gestellt werden – parallel zur Straße unter dem Schwibboggen. So dass der Bau zur Straße steht und „dort die städtebauliche Kante darstellt“, so die Verwaltung. So würden 580 Quadratmeter neue Fläche geschaffen, davon könnten 480 Quadratmeter als Bürofläche genutzt werden. Genaue Kostenschätzungen hat die Verwaltung noch nicht vorlegt, sondern nur Richtwerte.

Weiter wird über das Thema im Hauptausschuss am 11. Dezember diskutiert.

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