Neue Schuhe für Kinder aus Weißrussland

Frisch ausstaffiert: Die Betreuer freuen sich mit den jungen Gästen aus Weißrussland über die neuen Schuhe.
Frisch ausstaffiert: Die Betreuer freuen sich mit den jungen Gästen aus Weißrussland über die neuen Schuhe.

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20. Juni 2014, 11:27 Uhr

Milena schaut auf ihre Füße und lächelt. „Die Schuhe gefallen mir“, sagt sie. Verkäuferin Ilona Wichmann legt die Sneakers zurück in den Karton und bringt ihn zur Kasse.

Zusammen mit 17 anderen Kindern und zwei Betreuern ist Milena aus Weißrussland zu Gast in Itzehoe. Hier möchten sie sich erholen und die gute Luft genießen. Denn das Dorf, aus dem sie kommen, „ist durch die Tschernobyl-Katastrophe verseucht“, erklärt Betreuer Wladimir Korjan. Die atomare Belastung dort sei schwach- bis mittelstark, so Heinz Dömmling aus Breitenburg, der als ehrenamtlicher Helfer an der Aktion „Kinder aus Tschernobyl“ mitwirkt.

Er stellte auch den Kontakt zum Schuhhaus Koch her, wo sich jedes Kind ein Paar Schuhe zum Sonderpreis aussuchen durfte. „Ich möchte die ganze Sache unterstützen“, so Inhaber Hans Koch. „Wenn die Kinder schon so weit reisen, sollen sie auch anständige Schuhe bekommen.“ Für Halbschuhe, Turnschuhe oder Winterstiefel hatten sich die meisten der 8- bis 13-jährigen im Laden entschieden, bevor es für sie weiter zum Eisessen und auf den Spielplatz ging.

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