zur Navigation springen

Kooperation : Neue Rettungsschwimmer für die Lohmühle

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Wilhelm-Käber-Schule und DLRG Itzehoe kooperieren bei der Ausbildung von Rettungsschwimmern.

Gemeinsam gehen die Wilhelm-Käber-Schule (WKS) in Hohenlockstedt und die DLRG Itzehoe neue Wege bei der Gewinnung von Rettungsschwimmernachwuchs. In einer Kooperation mit der Schule bildet die DLRG Itzehoe seit dem zweiten Schulhalbjahr Jugendliche ab der siebenten Klasse zu Rettungsschwimmern aus.

Nico Scheerer, technischer Leiter für den Bereich Einsatz, kam mit der Idee, Schüler im Rahmen eines Ganztagsangebotes des Schule zum Rettungsschwimmer auszubilden, auf Schulleiter Jörn Gasterstedt und Konrektorin Andrea Mittelmann zu. „Wir waren begeistert“, sagt Mittelmann.

Die Schüler bekamen zunächst eine mehrstündige Einführung, der sich die theoretische, schwimmerische und Erste-Hilfe-Ausbildung anschlossen. Während der kälteren Jahreszeit absolvierten die Hohenlockstedter Schüler im Itzehoer Schwimmbad verschiedene Schwimm- und Tauchübungen. Im Vordergrund standen dabei unter anderen das Kleider- und Transportschwimmen, Schleppen mit verschiedenen Grifftechniken sowie das Strecken- und Tieftauchen. Aber auch verschiedene Sprünge sowie das Retten mit Gurtrettern mussten bis zum Erreichen des Rettungsabzeichen immer wieder absolviert werden. „Uns war es wichtig, Grundlagen zu schaffen“, sagt Scheerer. Die DLRG Itzehoe habe sich zum Ziel gesetzt, mehr Kinder und Jugendliche aus der Gemeinde Hohenlockstedt ins Boot zu bekommen. „Vor vielen Jahren haben wir hier an der Lohmühle mit der Durchführung des ehrenamtlichen Wasserrettungsdienstes begonnen“, erinnert der Technischer Leiter. Er freut sich, zur bereits begonnenen Badesaison jetzt auch örtliche Wachhelfer dabei zu haben. Jeweils zwei Hohenlockstedter Schüler werden an den Wochenenden ihren ehrenamtlichen Dienst zusammen mit einem Wachleiter und zwei Wachgängern an der Lohmühle absolvieren, um den Badegästen ein sicheres Badevergnügen zu ermöglichen. „Wir helfen gerne - deshalb haben wir uns für dieses Ganztagsangebot entschieden“, sagen Jeffrey und Jonas, die den ersten Dienst übernehmen. Wichtig sei den Mitgliedern der DLRG auch gewesen, den Jungen und Mädchen der WKS die Möglichkeit zu geben, ein Ehrenamt zu übernehmen. „Wenn Ehrenamtler fehlen muss man nicht jammern, sondern nach Formen schauen, die gerne angenommen werden“, betont Scheerer.

Und auch Schulleiter Gasterstedt ist froh, dass seine Schüler sich engagieren. Denn: „Ohne Ehrenamt würde unsere Welt sterben“. Daher hofft der Schulleiter auch auf einen Folgekurs.

Dank richtet Scheer an die Gemeinde Hohenlockstedt, die die Schüler mit knallroten DLRG-T-Shirts ausstattete.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen