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Norddeutsche Rundschau

17. November 2017 | 18:54 Uhr

Neue Perspektiven – aber nicht für jeden

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 06.Mai.2017 | 07:00 Uhr

Was wurde aus den Beschäftigten? Die Agentur für Arbeit Heide zieht Bilanz. Nachdem im Februar 2013 die Schließung verkündet worden war, sei zum 1. Mai 2013 ein Team mit fünf Fachkräften für die Vermittlung gegründet worden, so Sprecherin Monika Liebner. Ein Jahr lang beriet und vermittelte dieses die Betroffenen, überwiegend im Firmengebäude. „Zu dem Zeitpunkt ging es um rund 900 Beschäftigte.“

Nach der Schließung gingen zum 1. Mai 2014 insgesamt 637 Arbeitnehmer in die Transfergesellschaft. 263 Beschäftigte hatten zu diesem Zeitpunkt einen neuen Job gefunden oder eine Umschulung begonnen.

Als ein Jahr später die Transfergesellschaft auslief, mussten sich 320 frühere Prinovis-Angestellte arbeitslos melden. Fast die Hälfte der Betroffenen hätten in der Zeit der Transfergesellschaft eine neue berufliche Perspektive erhalten, so die Sprecherin.

Die letzte Sonderauswertung zu Prinovis stamme von Ende 2015 – da waren noch 174 frühere Beschäftigte arbeitslos gemeldet. Angesichts der Ausgangslage sei dieses Ergebnis „sehr erfreulich“, sagt Monika Liebner. Und ergänzt: „Gleichwohl ist natürlich jeder Arbeitslose, der nach der Beschäftigung bei Prinovis keinen neuen Arbeitsplatz gefunden hat, einer zu viel.“

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