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Tierisch : Neue Liebe im Kellinghusener Storchennest

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Das Weibchen ist nicht mehr allein – ein neuer Begleiter hat sich eingefunden.

von
erstellt am 08.Aug.2014 | 16:45 Uhr

Die Storchenfamilie auf dem Nest in der Bahnhofspromenade ist wieder komplett. „Ein neuer Mann ist im Nest, und die ganze Nachbarschaft ist glücklich darüber“, berichtet die Anliegerin Helga Frey. Zahlreiche Storchenfreunde hatten mitgelitten, als Adebars Glück einen plötzlichen Riss bekam: Vater Storch kehrte von der Nahrungssuche in den umliegenden Wiesen nicht heim. Die Begegnung mit einem Stromkabel war ihm zum tödlichen Verhängnis geworden. Der Nachwuchs war zu dem Zeitpunkt aber schon flügge und nicht mehr auf die Fütterung durch beide Elternteile angewiesen. „Wir freuen uns, dass die Witwenschaft des Kellinghusener Storchenweibchens jetzt beendet ist“, sagt Frey. Als unmittelbare Nachbarin bekam die Kellinghusenerin das Geschehen rund um das Nest aus erster Hand mit. Nach ihren Beobachtungen wurde der neue Vogelpartner von der Störchin nur kurze Zeit verschmäht. „Längst verstehen sich die beiden gut und verteidigen gemeinsam das Nest.“ Storchenfotografin Carmen Garrels hielt die neue Partnerschaft im Bild fest. Sie ist gespannt, ob das Männchen über Winter wegziehen oder – oder wie die frisch angetraute Gattin – in der Störstadt bleiben wird.

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