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Norddeutsche Rundschau

19. Oktober 2017 | 17:10 Uhr

Neue Ideen für Olendeel und Parkhaus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Klinikum und Stadtwerke können bauen – wenn sie wollen

von
erstellt am 20.Apr.2015 | 05:00 Uhr

Betreutes Wohnen am Seniorenzentrum Olendeel. Ein Bürogebäude auf einem Teil des Parkhauses am Bahnhof. Beides könnte gebaut werden. Ob es passiert, steht aber noch nicht fest.

Der Bebauungsplan Nr. 80 für den Bereich zwischen Bahn, Wilhelm-Biel- und Brückenstraße ist geändert worden, und das findet Bernhard Ziegler, Krankenhausdirektor im Klinikum Itzehoe, „erfreulich“. Die Frage sei nun, ob sich das Klinikum mit der Stadt über den Kauf des brach liegenden Grundstücks neben der Tagespflege des Olendeel einigen könne. „Dann würden wir sehr intensiv darüber nachdenken, ob wir dort eine Einrichtung für betreutes Wohnen errichten.“ Diese wäre aus seiner Sicht eine sinnvolle Ergänzung zum Angebot im Seniorenzentrum, die Nachfrage sei „fühlbar“ und werde weiter steigen, so Ziegler. Beschlüsse gebe es dazu nicht, der nächste Schritt seien konzeptionelle Vorüberlegungen für den Aufsichtsrat.

Noch schwieriger ist die Lage beim Parkhaus am Bahnhof. Die Stadtwerke Itzehoe als Eigentümerin hatten den Plan, die obere Ebene des gering frequentierten Parkhauses mit einem Bürogebäude sowie den dazu gehörigen Stellflächen zu nutzen. Vorübergehend hätte dort während der mehrjährigen Bauphase die Kreisverwaltung untergebracht werden können, so Stadtwerke-Geschäftsführer Manfred Tenfelde. Die Parkfläche wäre um ein Drittel reduziert worden, „wir wollten dadurch wirtschaftlicher werden“.

Das große Aber: Für den Bau des Parkhauses flossen Fördermittel. Die Stadtwerke seien davon ausgegangen, dass sie anteilig hätten zurückgezahlt werden müssen, sagt Tenfelde. Das Land aber wolle alles – so das Signal, eine endgültige Aussage steht noch aus. Es geht um 1,355 Millionen Euro: „Dann hat es keinen Sinn. Das holen wir nicht heraus an Mieteinnahmen.“ In diesem Fall verzichten die Stadtwerke laut Tenfelde bis auf Weiteres darauf, das umzusetzen, was ihnen der Bebauungsplan jetzt erlaubt. Denn: „Einen anderen konkreten Nutzer haben wir nicht.“ Aber die Option bleibt.

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