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Norddeutsche Rundschau

16. Dezember 2017 | 04:45 Uhr

Nachnutzung : Neue Ideen für ehemalige Schule

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Schulverband Breitenberg sucht für das leerstehende Gebäude eine Nachnutzung. Als letzte Option bleibt der Verkauf

von
erstellt am 28.Jan.2014 | 17:00 Uhr

Vom Gesundheitshaus über Dorfladen, Künstlertreff und Jugendherberge bis hin zur Partnervermittlung Moorherzen.de – Ideen für eine zukünftige Nutzung der ehemaligen Breitenberger Schule sprudelten reichlich. Doch nur die wenigsten kommen für das Gebäude, in dem bis Sommer 2013 noch die Grundschüler der sechs Moordörfer unterrichtet wurden, infrage. Das betonten Mathias Günther und Olaf Prüß vom Planungsbüro Region-Nord während einer Veranstaltung des Schulverbands Breitenberg. Die Redner sortierten und bewerteten die Ideen, die Gemeindevertreter sowie Vertreter der Feuerwehren, der Vereine und Verbände zum Thema Nachnutzung der Schule einbrachten. „Was ist möglich in der Schule? Was können wir dort unternehmen, um den Zusammenhalt der Moordörfer, der durch den Verlust der Schule etwas verlorengegangen ist, zu fördern?“ fragte Schulverbandsvorsteher Peter Pfahl.

Wie berichtet, musste die kleine Schule – trotz des Protestes aus den Moordörfern – Ende des vergangenen Schuljahrs schließen, weil die erforderliche Schülerzahl fehlte. Seitdem steht das Gebäude leer. Zum Areal des Schulverbands gehören daneben auch die Sporthalle und der angrenzende Sportplatz, beides wird überwiegend vom heimischen TSV Breitenberg genutzt. Daran soll sich auch nichts ändern – egal, was aus der Schule wird. „Dass Halle und Platz für den TSV bestehen bleiben, daran gibt es keinen Zweifel“, gab Pfahl eine Bestandsgarantie. „Selbst, wenn wir das Gebäude verkaufen müssten.“ Ein Verkauf wird laut Pfahl dann für den Schulverband zu einer Option, wenn es keine sinnvollen und finanzierbaren Lösungen gibt.

Vorschläge für eine Nachnutzung des Gebäudes gab es bei der Zusammenkunft reichlich – nur die wenigstens habe aber eine Chance auf Realisierung. Für einen Dorfladen sei das Einzugsgebiet zu klein, für eine Herberge sei das Gelände nicht attraktiv genug und Ärzte würden zurzeit nicht zugelassen, so Olaf Prüß. Und bei weiteren Sportangeboten winkte der TSV ab, weiterer Bedarf wird nicht gesehen.

Bleiben eine gewerbliche Nutzung mit Vermietung der Räume oder ein Treffpunkt für Jugend, Senioren und Kulturinteressierte. Aber: In diesen Bereichen müssten sich Akteure finden, die das Vorhaben voranbringen, planen und betreiben. „Wir sind für viele Dinge aufgeschlossen, es muss aber finanziell für die sechs Gemeinden im Rahmen bleiben“, betonte Peter Pfahl, der auch Bürgermeister in Westermoor ist. Weitere Ideen oder auch Angebote für Räume könnten gern bei ihm abgegeben werden, betonte Pfahl.

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