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Norddeutsche Rundschau

23. Oktober 2017 | 08:37 Uhr

Neue Geschäftsführerin bei der VHS

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Sabine Kolz ist Nachfolgerin von Anke Rohwedder / Aufwärtstrend bei der Volkshochschule hält weiter an

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2015 | 12:42 Uhr

Die Volkshochschule Wilster hat eine neue Geschäftsführerin. Die Mitgliederversammlung der VHS wählte am Dienstagabend die 52 Jahre alte Sabine Kolz zur Nachfolgerin von Anke Rohwedder, die ihr Amt nach gut zweijähriger Tätigkeit niedergelegt hatte. Sie hat sich beruflich verändert und ist inzwischen neben ihrem Amt als Gleichstellungsbeauftragte im Amt Wilstermarsch auch als Mitarbeiterin der Akademie für Gesundheits- und Sozialbeauftragte (AGS) in Itzehoe tätig.

VHS-Vorsitzender Uwe Maaß zeigte Verständnis für die berufliche Veränderung seiner bisherigen Geschäftsführerin. Sie habe die Volkshochschule in den letzten zwei Jahren mit vielen Ideen vorangebracht, viel angeregt und vieles umgesetzt. „Die Zusammenarbeit mit Dir hat richtig Spaß gemacht“, lobte Uwe Maaß und verabschiedete Anke Rohwedder mit Blumen und einem Wellness-Gutschein. Sie habe es geschafft, immer wieder neue Dozenten für die VHS zu rekrutieren, betonte Uwe Maaß.

Anke Rohwedder sprach von einer tollen Arbeit, die sie in ihrem Ehrenamt habe ausführen können. Die VHS verlasse sie zwar als Geschäftsführerin, aber im Herzen werde sie ihr weiterhin eng verbunden bleiben. „Es war toll mich euch; es war eine schöne Zeit“, dankte sie dem Vorstand und den Dozenten der VHS.

Mit Sabine Kolz (kl. Foto), so sagte Uwe Maaß, habe die Volkshochschule eine neue Geschäftsführerin mit kaufmännischer Ausbildung gefunden. Zudem sei sie als freie Mitarbeiterin des sh:z eine kompetente Frau, die den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit weiter ausbauen könne. „Sie hat sich schon in ihre neue Aufgabe eingearbeitet“, beschrieb der VHS-Chef den reibungslosen Übergang in der Geschäftsführung.

In seinem Geschäftsbericht sprach Uwe Maaß von einem sehr erfolgreichen Jahr der VHS Wilster. Mit dem Dank an alle Dozenten sagte Maaß: „Sie sind das Wichtigste, was wir haben. Ohne sie könnten wir gar nicht leben.“ Ebenso dankte er den Vorstandskollegen. Die Zusammenarbeit sei von einer guten Atmosphäre geprägt.

Mit einem Dank für großzügige Spenden freute sich Uwe Maaß über „eine erfreulich große Bereitschaft, uns in bestimmten Situationen auch finanziell zu unterstützen“. Das sei im letzten Jahr bei der Anschaffung eines neuen Brennofens ebenso gewesen wie aktuell bei den laufenden Aktionen „25 Wochen“ und „Deutsch als Fremdsprache“.

Die positive Entwicklung der VHS untermauerte der Vorsitzende mit eindrucksvollen Zahlen. So habe sie nach einer Steigerung im Vorjahr erneut deutliche Zuwächse von 25 bis 30 Prozent und mehr registrieren können. So habe sich die Zahl der Dozenten von 15 auf 32 sogar mehr als verdoppelt; statt 81 wurden jetzt 101 Kurse durchgeführt, die Zahl der Teilnehmer kletterte von 924 auf 1203 und die der Unterrichtsstunden von 1323 auf 1719.

Auch für 2015 rechnet Uwe Maaß mit weiteren Zuwächsen, da auch die Aktion „25 Wochen“ nach einer Idee der Stadtwerkstatt und von Anton Brade unter dem Dach der VHS durchgeführt werde. Auch die beiden Kurse „Deutsch als Fremdsprache“ seien mit jeweils 18 Teilnehmern sehr gut ausgelastet. „Sprache ist der Schlüssel zur Integration“, freute sich der CHS-Chef über diese Kurse, die durch Zuschüsse des Amtes Wilstermarsch, der Gemeinde Dammfleth und der Sparkasse Westholstein möglich gemacht worden seien. Nach Ostern sei ein zusätzlicher Kurs in Wewelsfleth geplant, da hier mehrere Asylbewerber untergebracht seien.

Nach dem positiven Kassenbericht der Geschäftsführerin und dem Revisionsbericht von Uwe Rathjens wurde dem Vorstand vorbehaltlos Entlastung erteilt. Der Haushaltsplan des Jahres 2015 sieht ein Finanzvolumen von 45  000 Euro vor.

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