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Norddeutsche Rundschau

18. Oktober 2017 | 08:33 Uhr

Aktivregion : Neue Gelder für Projekte

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

2,8 Millionen Euro aus dem europäischen Landwirtschaftsfonds stehen bis 2020 bereit / Kommunen können ab sofort ihre Anträge stellen

von
erstellt am 03.Feb.2015 | 05:00 Uhr

Bei der Aktivregion Holsteiner Auenland startet ab die neue Förderperiode. Ab sofort können Projektanfragen und -anträge eingereicht werden. Für den Zeitraum 2015 bis 2020 darf das Holsteiner Auenland Projekte in Teilen der Kreise Steinburg, Segeberg und Pinneberg mit Geldern aus dem europäischen Landwirtschaftsfonds fördern. Die Anerkennungsurkunde erhielt die Aktivregion Holsteiner Auenland von Dr. Robert Habeck, Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume.

„Diese Anerkennung bildet einen wunderbaren und erfolgreichen Schlusspunkt für ein spannendes, arbeitsintensives Jahr. Gleichzeitig wird damit die Tür zur neuen Förderperiode weit aufgestoßen“, freut sich der Vorsitzende Hans-Jürgen Kütbach über die Post aus Kiel. Der im Rahmen der vergangenen Mitgliederversammlung gewählte 19-köpfige Projektbeirat der Aktivregion traf sich jetzt zu seiner ersten Sitzung in der neuen Förderperiode. Zehn Wirtschafts- und Sozialpartner sowie neun Vertreter der Mitgliedsämter und -städte wählen in den kommenden Jahren aus Projektanträgen auf Basis von festgelegten Kriterien konkrete Förderprojekte aus. „Gut 2,8 Millionen Euro – nahezu doppelt so viel wie in den vergangenen Jahren – stehen in dieser Förderperiode bereit, um Projekte in unserem Raum anzuschieben“, erklärt Kütbach.

Im vergangenen Jahr erarbeitete die Aktivregion ihre Strategie, in der unter dem Oberthema „Die Gemeinschaft im Mittelpunkt“ Kernthemen festgelegt wurden, die es nun mit Leben in Form von Projekten zu füllen gilt. Unter dem Stichwort „Gemeinsam nachhaltig“ sollen Projekte unterstützt werden, die zum Energiesparen anregen, modellhafte Studien oder modellhafte, kleinere öffentliche Investitionen beinhalten. Das Kernthema „Land- und Naturerlebnisse“ fördert Projekte, die sich dem Erlebbarmachen von Natur, Landschaft und Kulturlandschaft verschreiben sowie zur Vernetzung und Vermarktung von derartigen Angeboten beitragen. Projekte, die zur Reduktion von Leerstand oder zur Profilbildung von Orten oder Teilregionen führen, können sich im Kernthema „Ortskernerlebnisse“ bewerben. Die Bildung erhält mit dem Kernthema „Gemeinschaft bildet“ erstmals Einzug in die Förderung. Dabei können Maßnahmen gefördert werden, die die regionale Bildungsvernetzung oder außerschulische Lernorte stärken.

Den größten Förderschwerpunkt bildet das Kernthema „Starke Gemeinschaft“ im Bereich der Daseinsvorsorge. „In der starken Gemeinschaft stehen die Entwicklung und Stärkung von möglichst inklusiven Gemeinschaftstreffpunkten und -einrichtungen im Fokus. Wir möchten Begegnungen schaffen und die Vereinbarkeit von Familien und Beruf fördern“, erklärt Kütbach.

Alle öffentlichen wie privaten Interessierten sind nun aufgerufen, Projektideen mit der Aktivregion zu besprechen und auf eine Förderfähigkeit zu prüfen. „Ich freue mich auf eine spannende neue Förderperiode mit vielen wichtigen Projekten für unsere Region“, blickt Kütbach erwartungsvoll in die Zukunft.


>Weitere Informationen zur Förderung und zur Integrierten Entwicklungsstrategie sowie Kontaktdaten und Ansprechpartner finden sich auf der Webseite der Aktivregion Holsteiner Auenland unter >> www.aktivregion-holsteinerauenland.de

 

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