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Norddeutsche Rundschau

15. Dezember 2017 | 07:28 Uhr

Neuer Schulrat : Neue Ernte im Schulamt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Arnold Rehder bringt als neuer Schulrat im Kreis Steinburg Erfahrung aus Schulamt und Ministerium mit. Der 60-Jährige will zunächst die rückläufigen Schülerzahlen in Angriff nehmen.

shz.de von
erstellt am 02.Okt.2013 | 05:00 Uhr

Eigentlich sei Arnold Reher ein Mensch der Westküste. Als Haupt- und Realschullehrer unterrichtete er in Wesselburen, war Schulleiter in Oldenswort und Mildstedt und luletzt Schulrat in Nordfriesland. Jetzt verschlägt es den 60-jährigen Pädagogen nach Steinburg – als neuer Schulrat wird er sich künftig um die Belange von Schülern und Lehrern im ganzen Kreis kümmern.

Vorgängerin Gisela Zimmermann zeigte sich über die Wahl der Neubesetzung ihres Amtes erleichtert. „Als der Name fiel, ist mir ein Stein vom Herzen gefallen. Ich habe die Schulen und die Menschen hier sehr lieb gewonnen und werde meine Erfahrungen weitergeben“, versprach die 65-Jährige.Um ihm den Übergang ins neue Amt zu erleichtern, wird sie ihn noch einen Monat lang im Schulamt unterstützen. „Es warten sehr viele Aufgaben auf dich“, kündigte sie an, und spielte damit auf die vergleichsweise knappe Besetzung im Steinburger Schulamt an, die so manches Mal eine echte Herausforderung darstellte.

Den neuen Schulrat konnte das nicht schrecken. Der Drang nach neuen Aufgaben war es, der Arnold Rehder dazu bewegt hatte, seinen Job in Nordfriesland an den Nagel zu hängen und einen Neustart im Kreis Steinburg zu wagen. „Ich wollte nicht nur das ernten, was ich in Nordfriesland in die Erde gebracht hatte. Mein Vater war Bauer und hat auch in jedem Frühjahr neu gesät.“

Landrat Thorsten Wendt freute sich besonders über die vielen Berufsjahre, die der 60-Jährige in das Amt mitbringt. „Man unterschätzt bei Mitarbeitern oft die Erfahrung. Und mit Arnold Rehder haben wir einen sehr erfahrenen Kapitän hier.“ Das konnte auch Claudia Schiffler vom Bildungsministerium bestätigen, die dem neuen Schulrat außerdem Energie, Tatkraft und Elan zudprach. Von diesen Qualitäten habe sie sich schon persönlich überzeugen können, als Rehder von 2006 bis 2009 selbst im Kieler Ministerium tätig war.

„Ich freue mich auf diese neue Herausforderung“, entgegnete der Schulrat. Einer der Schwerpunkte werde in Zukunft der zunehmende Rückgang der Schülerzahlen sein. „Wir müssen darüber nachdenken, wie die Lehrerstunden effizient eingesetzt werden können.“ Doch zunächst einmal wolle sich der frisch gebackene Itzehoer in seiner neuen Wahlheimat einleben. Und das, obwohl das Herz des 60-Jährigen bisher nur für seine ursprüngliche Heimat Dithmarschen schlägt. „Steinburg hat jetzt fünf Jahre Zeit, das zu ändern.“

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