Wahlen beim NIT : Neue Chance für mehr Miteinander

Der neue NIT-Vorstand: (v.li.) Rainer Christoph, Helmut Siebert, Peter Jörg Jürgens, Rolf Rubarth, Dieter Wölke und Silke Maria Christoph.
Foto:
1 von 2
Der neue NIT-Vorstand: (v.li.) Rainer Christoph, Helmut Siebert, Peter Jörg Jürgens, Rolf Rubarth, Dieter Wölke und Silke Maria Christoph.

Der Vorstand des Natur- und Informationstreffs ist wieder komplett. Nach der Neuwahl des Vorsitzenden waren der übrige Vorstand zurückgetreten. Alle Posten sind besetzt worden.

shz.de von
22. November 2013, 05:02 Uhr

„Ich möchte, dass die beiden Vereine wieder mehr zusammenarbeiten“, fand Rainer Christoph klare Worte zum Verhältnis von Natur- und Informationstreff (NIT) und Siedlergemeinschaft. Der neue NIT-Vorsitzende hatte zur außerordentlichen Mitgliederversammlung geladen. Diese war notwendig geworden, um einen neuen Vorstand zu wählen.

Auf der turnusgemäßen Versammlung hatte der bisherige Vorsitzende Joachim Rohde zur Wahl gestanden. Rainer Christoph kandidierte ebenfalls für den Vorsitz. In einer Kampfabstimmung unterlag Rohde mit einer Stimme, daraufhin war der gesamte Vorstand zurückgetreten. NIT hatte zwar mit Rainer Christoph einen neuen Vorsitzenden, aber keine weiteren Vorstandsmitglieder.

Christoph war aber zwischenzeitlich nicht untätig: Auf der außerordentlichen Mitgliedersammlung wurde der Vorstand wieder komplettiert. Die anwesenden 20 Mitglieder wählten Peter Jörg Jürgens zum stellvertretenden Vorsitzenden, Helmut Siebert zum Rechnungsführer, Silke Maria Christoph zur Schriftführerin sowie Dieter Wölke, Rolf Rubarth und Malte Ohl zu Beisitzern. Letzterer ist Landesgeschäftsführer des Landesverbands Verband Wohneigentum, dem sowohl NIT als auch die Siedlergemeinschaft angehört.

NIT wurde 2005 gegründet als Trägerverein für das Clubheim der Donner Siedlergemeinschaft. „Wir wollten für die Siedler einen Treffpunkt haben“, erinnert Rainer Christoph an die Anfänge. Da Siedlergemeinschaft sich nicht verschulden darf, wurde der NIT gegründet, um die Finanzierung des Clubheimes zu übernehmen. Die 200 Siedler sind einziger Mieter des Clubheimes im Wiedhof 48 und bringen auch sehr viel Eigenleistung ein.

„Dennoch haben die beiden Vereine in jüngster Zeit nicht mehr so kooperiert, wie es eigentlich angedacht war“, sagt Rainer Christoph, der wieder ein stärkeres Miteinander möchte. Die bisherigen Vorstandsmitglieder hatte nicht nur ihre Ämter niedergelegt, sondern waren auch aus dem NIT ausgetreten. „Das ist laut Satzung allerdings erst zum Ende nächsten Jahres möglich, wir wollen uns deshalb Rat beim Landesverband holen“, so Christoph. Mit dem neuen Vorstand möchte sich der Vorsitzende daher unverzüglich treffen, um die weiteren Aktivitäten zu besprechen. Die Veranstaltungen, die NIT im vergangenen Jahr organisiert hatte, wie zum Beispiel eine Filmvorführung über die ehemalige Zuckerfabrik, waren für Rainer Christoph „tolle Veranstaltungen“. Die Zusammenarbeit mit den Siedlern soll für ihn aber Priorität haben.

zur Startseite
Karte

Kommentare

Leserkommentare anzeigen