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Norddeutsche Rundschau

22. Oktober 2017 | 15:59 Uhr

Ausbildung : Neue Azubis gehen an Bord

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Zahlreiche Jugendliche haben zum 1. August ihre Ausbildungsstelle angetreten – aber immer noch gibt es freie Stellen zum Start im September.

Die Schule ist aus, der Ernst des Lebens beginnt. Das bedeutet für viele Jugendliche den Schritt in die Arbeitswelt – und am Anfang steht meistens die Ausbildung. Viele junge Menschen haben am 1. August ihre Lehre begonnen, aber auch zum 1. September starten viele Ausbildungsverträge. Und es gibt sogar noch offene Stellen. Wobei in den Kreisen Steinburg und Dithmarschen Oktober 2013 und Juli 2014 auf 1947 Ausbildungsplatzsuchende 1552 offene Stellen kamen, so die Agentur für Arbeit in Heide. Das waren in diesem Zeitraum 78 Bewerber und 87 Stellen mehr als im Vergleichszeitraum 2012/13. Grundsätzlich gilt: Wer Hilfe braucht ist bei der Arbeitsagentur an der richtigen Adresse.

Eine Adresse, die drei junge Menschen nicht mehr nötig haben: Sie haben als neue Azubis jetzt ihre Lehre auf der Peterswerft in Wewelsfleth begonnen. Finn Theill als Industriemechaniker für Anlagen- und Maschinenbau, Dominic Bürger als Konstruktionsmechaniker (die neue Bezeichnung des Schiffbauers) und Gyde Meiforth als Industriekauffrau. Mit ihnen stellten Karin Jürgensen aus dem Chefsekretariat sowie die Ausbildungsleiter Johannes Lucht (Maschinenbau), Holger Thiele (Schiffbau), Jan Rohde (Tischlerei) und Lars Resch (kaufmännische Berufe) insgesamt alle 16 Peters-Azubis vor.

Die Werft an der Stör hat mit über 100 fest angestellten Mitarbeitern seit vielen Jahren einen Anteil von deutlich mehr als zehn Prozent der Belegschaft an Auszubildenden und Praktikanten. „Wir sind offen für Praktikanten aus der Schule sowie aus dem Bereich der Studenten, die hier ein Wirtschaftspraktikum machen möchten“, betonte Karin Jürgensen, bei der alle Bewerbungen über den Schreibtisch laufen. Grundsätzlich könne man nicht sagen, dass bestimmte Schulabschlüsse eine Grundvoraussetzung seien. Auch ein guter Schüler mit Hauptschulabschluss könne auf der Peterswerft seinen Weg gehen. Praktikanten der unterschiedlichsten Schulformen erhalten auf der Peterswerft die Möglichkeit, einen Einblick in den jeweiligen Beruf und in die Welt des Schiffsbaus zu erlangen.

Die Ausbildung erstreckt sich, je nach Berufswahl, über drei bis dreieinhalb Jahre. Im Bereich des Schiffbaus könne man sich innerhalb von zwei Jahren zur Fachkraft für Metalltechnik und damit zum Teilezurichter ausbilden lassen. Darauf aufbauend sei die Ausbildung in weiteren eineinhalb Jahren zum Konstruktionsmechaniker möglich.

Derzeit werden an der Stör sechs Industriemechaniker, je zwei Konstruktions- und Holzmechaniker, fünf Industriekaufleute und ein technischer Zeichner ausgebildet. Diese Ausbildung wird es zukünftig nicht mehr auf der Peterswerft geben, weil sich das Berufsbild grundlegend geändert hat.

Interessierte Schüler finden bei den regional stattfindenden Berufsmessen Gelegenheit zu Gesprächen mit den Auszubildenden und Ausbildern der Peterswerft. „Eine vielseitige Ausbildung im Schiffbau lohnt sich“, so Geschäftsführer Mark Dethlefs. „Die Perspektiven sind gut, kommen Sie an Bord“, empfiehlt der Werftchef.

 

 

>Offene Ausbildungsstellen zum 1. September:

Anlagenmechaniker/in Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik in Kellinghusen,

Voraussetzungen: guter Hauptschulabschluss oder abgeschlossene Mittlere Reife, Noten in Mathe und Deutsch mindestens 3, Interesse an gewerblich / technischer Arbeit;

Kaufmann/-frau Gesundheitswesen in Itzehoe,

Voraussetzungen: mindestens Mittlere Reife, Interesse am Gesundheitswesen, Affinität zur Kundenansprache, kommunikative Persönlichkeit;

Elektroniker/in – Betriebstechnik in Glückstadt,

Voraussetzungen: mindestens Mittlere Reife, Lernbereitschaft und Zuverlässigkeit.

 

>Weitere Informationen über offene Ausbildungsstellen gibt es für Jugendliche bei Aydan Manthei, 04821/9595372.

 

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