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Anlaufstelle : Neu: Koordinierungsstelle Integration

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Katharina Schmidt von der Arbeiterwohlfahrt leitet ab Januar 2014 die neue Koordinierungsstelle Integration im Rathaus. Jetzt werden Multiplikatoren gesucht. Menschen, die für ihre neue Aufgabe geschult werden.

Eine „Koordinierungsstelle Integration“ wird es ab Januar in Glückstadt geben. Es wird eine Anlaufstelle sein für Menschen mit Migrationshintergrund. Geplant ist eine Schulungsreihe. Diese hat zum Ziel: Schon jetzt Multiplikatoren auszubilden, die in ihrer jeweiligen Herkunftssprache wichtige Inhalte an die Menschen weitergeben können.

„Wir sind seit vielen Jahren in Sachen Integration tätig und möchten mit diesem Projekt einen weiteren Schritt in Richtung Teilhabe gehen“, erklärt Bürgermeister Gerhard Blasberg. Er selbst wird daher auch als Referent am Projekt teilnehmen.

Geplant sind elf Veranstaltungen, die sich mit den verschiedensten Themen beschäftigen. Unter anderem wird über die Bedeutung von Kindertagesstätten berichtet. Auch das Schulsystem in Schleswig-Holstein sowie der Übergang von der Schule zum Beruf werden thematisiert. Zum politischen System und zu den Möglichkeiten zur politischen Beteiligung wird Bürgermeister Blasberg referieren. Es wird auch über Vereinsgründung und Vereinsrecht informiert, über das Gesundheitssystem, über Veranstaltungsorganisation, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit, über das Gesundheitssystem und nicht zuletzt über die Einbürgerung in Deutschland.

„Wir haben das Projekt schon mehrfach in Schleswig-Holstein durchgeführt und ich bin immer wieder beeindruckt von den Menschen, die so motiviert und engagiert an dem Teilhabeprojekt teilnehmen“, freut sich Projektleiterin der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Katharina Schmidt. Sie wird ab Januar die Koordinierungsstelle Integration in Glückstadt leiten. „Die Möglichkeiten der Teilhabe am kulturellen, politischen oder einfach am alltäglichen Leben sind so vielfältig, man muss sie manchmal nur aufzeigen“, erklärt sie.

Durch Sprachbarrieren oder einfach durch Hemmschwellen fällt es den Menschen, vor allem jenen mit Migrationshintergrund, oft schwer, diese Möglichkeiten für sich zu nutzen. Hier soll das Teilhabeprojekt greifen, aufklären und informieren.

22 Plätze hat Katharina Schmidt für interessierte Mitbürger zur Verfügung. Die Teilnehmer sollten möglichst über gute Deutschkenntnisse und ebenso gute Kenntnisse ihrer Herkunftssprache verfügen. Am Ende der Schulungsreihe wird den Teilnehmern ein Zertifikat ausgehändigt. Anschließend werden sie dann weiterhin betreut von der Koordinierungsstelle, damit sie das Erlernte weitergeben können. „Wir lassen die Menschen nicht ins kalte Wasser springen, sondern sind auch nach der Schulungsreihe als Ansprechpartner da und können auch weitergehende Veranstaltungen finanziell unterstützen“, erklärt Katharina Schmidt. Sie hat für Glückstadt auch das Programm der Schulungsreihe in enger Zusammenarbeit mit der Stadt und hier besonders Angelika Tesch erarbeitet. Wichtig war ihr, dass die Referenten möglichst vor Ort sind und die besonderen Gegebenheiten hier kennen.

So wird der ehemalige Schulleiter der Regionalschule Herbert Frauen über das Schulsystem berichten. Sabine Schade, Geschäftsführerin der Familienbildungsstätte, die zwei Kindertagesstätten mit insgesamt drei Regel- und zwei Krippengruppen unterhält, spricht über die Bedeutung der Kindertagesstätte.

Einige Plätze sind für die Schulungsreihe noch frei und sowohl Bürgermeister als auch Projektleiterin hoffen, dass sich noch einige Interessierte anmelden. Weitere Informationen und Anmeldungen nehmen sowohl Katharina Schmidt als auch Angelika Tesch entgegen.

Anmeldungen: Katharina Schmidt: 0431/26043151 oder mobil: 0157/39017662 oder per Mail: Katharina.Schmidt@awo-sh.de. Angelika Tesch: 04124/931310 oder A.Tesch@glueckstadt.de.

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