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Netzwerk für den Übergang von Schule zu Beruf

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Projekt SÜD beim Kreis angesiedelt und mit Geldern des Europäischen Sozialfonds gefördert

Dithmarschen | Der Kreis Dithmarschen will den Jugendlichen den Übergang von der Schule in die Berufswelt erleichtern. Denn nicht jeder schafft es reibungslos, in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Vor allem vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Fachkräftebedarfs wird es immer wichtiger, Jugendliche fit für den Job zu machen. Umgesetzt wird dies mit dem "Sozialraumorientierten Übergangsmanagement" - kurz: SÜD.

Das mit 300 000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Projekt stellt keine zusätzliche Maßnahme zur Berufsorientierung dar, sondern versteht sich als Koordinierungsstelle der vorhandenen Angebote. Drei Jahre wurden dafür die bisherige Arbeit hinterfragt, Befragungen an Schulen vorgenommen, Institutionen im Kreis vernetzt und Kooperationen mit Hochschule und Wirtschaft eingegangen.

"Auf Grundlage der Ergebnisse soll die Qualität der Übergangsgestaltung bestimmt, und darauf aufbauend sollen in unterschiedlichen Arbeitsgruppen Konzepte gestaltet werden", erklärt Projektkoordinatorin Dörte Koepke. Zudem sei ein digitalisiertes Meldeverfahren eingeführt worden.

Entwickelt wurde auch ein Berufsorientierungsrahmen, in dem alle Projekte und Ideen zusammengefasst wurden und das Anregungen zur organisatorischen und inhaltlichen Gestaltung von Berufsorientierung an allgemeinbildenden Schulen gibt. Außerdem kümmerten sich die Projektkoordinatoren um die fachliche und organisatorische Begleitung von Arbeitsgruppen wie zum Beispiel die AG Elternarbeit. Darüber hinaus wurden eine internetbasierte Informationsplattform und eine Praktikumsbörse aufgebaut. "Das Projekt SÜD wirkt auch im überregionalen Plöner Arbeitskreis mit, der sich als Forum der Entwicklungspartnerschaft von Land, Bundesagentur für Arbeit und den Kommunen zur Gestaltung des Übergangs von der Schule in die Arbeitswelt versteht", so Dörte Koepke.

"Die Einführung und Festigung eines Regionalen Übergangsmanagements in Dithmarschen erwies sich als außerordentlich komplex", macht die Projektkoordinatorin deutlich. Eine besondere Herausforderung sei die Einbindung des Projektes in die Verwaltung gewesen. Problematisch seien zudem die unterschiedlichen Zuständigkeiten von Bund, Land und Kommune, räumt Dörte Koepke ein. Eine Weiterführung von Aktivitäten werde vermutlich in geringerem Umfang erfolgen - "dazu gehört insbesondere die Netzwerkarbeit in der Regionalen Steuerungsgruppe sowie im Strategiekreis".

www.bildungsportal-dithmarschen.de und www.praktikum-dithmarschen.de

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erstellt am 15.Aug.2013 | 03:09 Uhr

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