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Norddeutsche Rundschau

21. Oktober 2017 | 12:36 Uhr

Nautischer Verein ehrt Senator

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Frank Horch für seine Bemühungen um eine Partnerschaft zwischen den Häfen in Hamburg und Brunsbüttel ausgezeichnet

Der diesjährige Navigare-Preisträger ist der Hamburger Wirtschaftssenator Frank Horch. Er nahm beim Nautischen Essen in Brunsbüttel den Ehrenpreis aus den Händen von seinem Freund und Weggefährten Frank Schnabel, Geschäftsführer von Brunsbüttel Ports, entgegen.

Der Preis wurde zum fünften Mal vom Nautischen Verein Brunsbüttel ausgelobt. Die „Blaue Welle“ wird an Persönlichkeiten vergeben, die sich nachhaltig für den maritimen Wirtschaftsstandort Brunsbüttel verdient gemacht haben.

In seiner Laudatio wies Schnabel besonders auf das Engagement von Frank Horch für die Hafenkooperation zwischen Brunsbüttel, Hamburg und den übrigen Unterelbehäfen hin, die sich zu Elbeseaports zusammengefunden haben. Frank Schnabel beschrieb Horch als „ungemein netten, einhundertprozentigen Hanseaten“. Horch würde in „Wirtschaftsräumen“ und „Metropolregionen“ denken und stehe dem Wirtschafts- und Hafenstandort Brunsbüttel positiv gegenüber.

Frank Horch ist seit vier Jahren als Wirtschaftssenator tätig und wurde vergangene Woche bei der Bürgerschaftswahl in seinem Amt bestätigt. Seine Arbeit ist durch „persönliches Engagement und Herzblut“ geprägt, sagte Schnabel weiter. Der 67-jährige Horch ist an der Oste aufgewachsen und seit seiner Jugend mit dem Wasser vertraut.

Mit seinem Segelschiff „Horge“, das im Glückstädter Hafen sein Winterlager und Finkenwerder als Heimathafen hat, fährt er oft durch den Nord-Ostsee-Kanal und kennt sich somit bestens in den Häfen und ihren Belangen aus. „Ich habe in den vergangenen vier Jahren die Kooperationen der Küstenländer beobachtet, da wurde gemeinsam viel erreicht“, sagte Frank Horch. Er komme gerne nach Brunsbüttel, schon „wegen des freundlichen Empfangs“, bekannte der Navigare-Preisträger. „Ich nehme die Ehre, Preisträger zu sein, sehr ernst. Das soll mir Ansporn sein, mein Amt entsprechend fortzusetzen.“ Horch, der schon während seines Schiffbaustudiums auf einer Werft in Cuxhaven arbeitete, sieht die Entwicklung der Schiffsgrößen aus Sicht des Schiffbauers. Für ihn hat die Region Unterelbe besonders mit einer Hamburg-Kooperation vielfältige Chancen. Und auch, wenn die Situation bei der Zusammenarbeit mit Wilhelmshaven sehr aufgeheizt ist, sollten die positiven Ansätze weiter verfolgt werden. Drei Jahre zuvor war Frank Horch bereits als Festredner beim Nautischen Essen zu Gast gewesen. „Brunsbüttel ist immer ein bisschen wie nach Hause kommen, ich verspreche, ich komme bald wieder“, schloss Horch.

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