zur Navigation springen

Naturschutz-Stiftung lässt wieder Wasser ins Moor

vom

shz.de von
erstellt am 04.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Offenbüttel | Im Stiftungsland Offenbütteler Moor östlich von Albersdorf steigt der Wasserstand endlich wieder an. Dafür hat die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein in Abstimmung mit dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) in den vergangenen Monaten mit schwerem Gerät 6500 Meter Wälle angelegt, die künstliche Entwässerung aufgehoben und sogar Spundwände gesetzt. Nun saugen sich die Torfmoose in einem 45 Hektar großen Komplex wieder voll Wasser und bieten den idealen Lebensraum für Moorfrosch, Bekassine, Kranich und Co.

Das insgesamt 800 Hektar große Offenbütteler Moor ist durch vier Meter mächtige Hochmoortorfe geprägt, die in Niedermoore übergehen. Das Gebiet wurde in den vergangenen Jahrhunderten stark entwässert und zum großen Teil in Grünlandnutzung genommen. Die Stiftung besitzt dort 470 Hektar und ließ 2009 ein Konzept zur Wiedervernässung erstellen, das als Grundlage für die aktuellen Maßnahmen gilt. Finanziert wird die Renaturierung aus Mitteln des Moorschutzprogrammes des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein und dem EU-Förderprogramm "Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums". Auftraggeber der Maßnahmen ist die "Teilnehmergemeinschaft der vereinfachten Flurbereinigung Offenbütteler Moor".

Dies war nur der erste Abschnitt. Für das nächste Jahr ist die Wiedervernässung weiterer Gebiete im Offenbütteler Moor vorgesehen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen