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Halteverbot : Nadelöhr Bahnhofstraße entschärft

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Wenn viele Autos parken, geht in der Burger Bahnhofstraße nichts mehr. Aus diesem Grund empfiehlt der Bauausschuss jetzt ein beidseitiges Halteverbot.

Wenn der neue Burger Super-Ausschuss, der nach der Neuordnung neben den Themen des Bau- und Wege- auch die des Werkausschusses behandelt, zusammenkommt, ist eine umfangreiche Tagesordnung garantiert. Und auch, wenn die Mitglieder sich am Mittwochabend im öffentlichen Teil nur mit neun Punkten zu befassen hatten, war erst nach mehr als zweieinhalb Stunden Zeit für eine Verschnaufpause. Dabei blieb es laut Tagesordnung bei Feuerwehr-, Forst-, Straßen- und Bauhofangelegenheiten relativ unkonkret. Erst in der Diskussion wurde deutlich, welche weitreichenden Beschlüsse beraten wurden. Dominierendes Thema war der Verkehr in Burg – der rollende wie auch der ruhende. Dass sich diese schnell mal in die Quere kommen können, dafür ist die Bahnhofstraße zwischen Norderende bis weit hinter die Voßallee ein Paradebeispiel.

Besonders die rechte Seite in Richtung Bahnhof werde konsequent zugeparkt, stellten die Mitglieder des Gremiums unter Vorsitz von Walter Arriens (Burg Aktiv) einstimmig fest. Bei Begegnungsverkehr komme es zu starken Behinderungen. Sollten nach der Eröffnung von Aldi und Edeka an der Würdenkoppel/Lindenstraße noch mehr Fahrzeuge dort verkehren, sei ein Chaos programmiert.

Die Lösung war schnell gefunden und lag bereits als Beschlussfassung vor: ein eingeschränktes Halteverbot ab Norderende auf der rechten Seite in Richtung Bahnhof. Doch damit war die Beratung erst eröffnet. Arriens selbst schilderte einen wenige Tage alten Fall, bei dem die Straße in dem entsprechenden Abschnitt komplett dichtgeparkt gewesen sei. „Da war überhaupt kein Durchkommen.“ Dementsprechend forderte Bürgermeister Hermann Puck (CDU): „Es war angedacht, das Halteverbot mindestens bis Voßallee auszuweisen. Alles andere würde auch nicht funktionieren.“ Doch wenn die eine Seite nicht zur Verfügung steht, weichen die Autofahrer auf die andere Seite aus und das Problem verlagert sich nur. Auf welcher Länge und auf einer oder beiden Seiten – das waren die Fragen mit denen sich die Politiker einige Minuten beschäftigten. Protokollführer Ralph Ruesch vom Amt Burg-St. Michaelisdonn erhielt immer wieder neue Vorschläge. Schließlich einigten sich die Ausschussmitglieder mit sechs gegen eine Stimme auf folgende Empfehlung: Von Norderende bis zur Fußgängerampel an der Einfahrt zum Seniorenzentrum Richtung Ortsausgang und auf der anderen Seite auf der gleichen Länge soll ein eingeschränktes Halteverbot eingerichtet werden. Mit den bereits bestehenden Verboten gelte grob gesehen ein beidseitiges Halteverbot von der Lindenstraße/Waldstraße bis Voßallee.

Allerdings handelt es bisher nur um eine Empfehlung, die letztlich von der örtlichen Ordnungsbehörde zu entscheiden und umzusetzen ist. Da die Gemeindevertretung, die die Empfehlung bestätigen muss, erst nach der geplanten Eröffnung des Aldi-Markts tagt, könnte die Ordnungsbehörde bereits vorher tätig werden. Denn bereits Mitte November werde mit deutlich erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet.

Wesentlich schneller verlief die Empfehlung für ein Halteverbot in der Burgstraße. Dort bestehe rechtsseitig Richtung Ortszentrum das gleiche Problem mit parkenden Fahrzeugen. Ein Halteverbot von der dortigen Kurve bis zur Tankstelle soll Abhilfe schaffen.

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erstellt am 25.Okt.2013 | 17:05 Uhr

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