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Norddeutsche Rundschau

17. August 2017 | 10:41 Uhr

Kultur : Nachwuchsrocker suchen Sänger

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

„Madinfest“ haben einen Probenraum in der Kreisstadt gefunden und wollen nun auch über Steinburg hinaus für Furore sorgen.

Itzehoe | Im September 2013 hatte sich die damals neugegründete Rockgruppe „Madinfest“ als Domizil einen Übungsraum in Wilster gewählt. Von dort aus probte sie für ihre Verpflichtungen beim „Wewels Rock City“, „Krempe rockt“ und auch für Gigs in Itzehoe, Büsum und Hamburg. Seit Stefan Ramm (28, Itzehoe – Bass), Sven Hennig (27, Wilster – Gitarre und Gesang), Malte Lentfer (25, Itzehoe – Gitarre) und Eicke Lentfer (19, Wilster – Schlagzeug) aber bekannt war, dass sie ihren Probenraum in der Marschenstadt verlassen müssen, gehörte das unbeschwerte Proben der Vergangenheit an: Um als Band weiter existieren zu können, machten sie sich im Herbst des vergangenen Jahres auf, eine neue Bleibe für sich zu suchen. Und die ist nun gefunden worden – in dem ehemaligen Gebäude eines Tapetengroßhändlers in der Talstraße. Jetzt fehlt der Band nur noch ein neuer Sänger.

Innerhalb und außerhalb von Itzehoe gibt es für Bands nur wenige Möglichkeiten, wo sie sich frei entfalten können. Übungsräume sind rar, und nicht alles, was angeboten wird, ist entweder geeignet oder erschwinglich. „Da muss man Glück haben. Wir haben nur ein Vierteljahr gesucht“, berichtet Stefan Ramm.

Auch wenn die Band, die sich der Stilrichtung „Alternative Punk“ verschrieben hat, noch keine zwei Jahre existiert: Neuland war das Bühnenleben für die Protagonisten von „Madinfest“ zum damaligen Zeitpunkt deshalb noch lange nicht: Stefan Ramm rockte seit 2005 für „Dustbin“, Sven Hennig war von 2004 an für „Frozen Desert“ aktiv, und die Gebrüder Lentfer spielten seit 2006 für „Railrod Crossing“ – allesamt Gruppen, die die regionale Rockszene bereichert haben.

Mit Blick auf seine musikalische Zukunft wünscht sich das Quartett weiteren Erfolg: „Deshalb beabsichtigen wir, auch in größeren Städten aufzutreten“, sagt Sven Hennig. Flensburg, Rendsburg, Neumünster und Hamburg wären die Städte, in denen sie die Konzertsäle gern füllen würden – wenn es sich ergäbe, auch mit anderen Gruppen zusammen. „Es muss von der musikalischen Richtung her aber passen“, stellt Stefan Ramm heraus. Weil die Band räumlich gesehen aber auch noch weiter denkt, liefen bereits jetzt Planungen, die sie nach Bayern und Dänemark führen sollen.

Geprobt werde bis zu zweimal die Woche, jeweils eineinhalb bis zwei Stunden lang. Das Repertoire reicht bereits jetzt für einen 60 Minuten dauernden Gig. Was songmäßig bisher erarbeitet worden ist, soll auch auf einen Tonträger gepresst werden – aber erst dann, wenn sich „Madinfest“ personell erweitert hat. Stefan Ramm: „Wir sind auf der Suche nach einem Sänger für Stücke in englischer Sprache.“ Nach Vorstellung von Sven Hennig soll es sich dabei um eine Persönlichkeit handeln, die Erfahrung als Sänger in einer Rockband mitbringt. Laut Malte Lentfer soll es ein Mann sein, mit dem man „nicht erst ein Jahr lang proben muss“. Lieber würde man warten, als sich zu früh zu binden. „Schließlich“, so Eicke Lentfer, „ geht es uns um die Qualität unserer Musik und auch um ein gutes Miteinander.“

Kontakt zu „Madinfest“ über Stefan Ramm, Telefon 0178/1317123, per E-Mail an Madinfest@gmx.de und unter www.facebook.com/madinfest.band

 

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