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Wacken Music Camps : Nachwuchs rockt die Metal-Bühne

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Wacken rockt – sogar nach dem Wacken Open Air. Beim Wacken Music Camps musizierten 65 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland.

„Ohrstöpsel liegen bereit – es kann laut werden“, warnte Helmut Kolzer, Geschäftsführer der Musikschulen in Schleswig-Holstein die Besucher des Wacken Music Camps. Die Turnhalle an der Grundschule hatte sich für das Abschlusskonzert in eine Konzerthalle verwandelt. Eltern, Großeltern und Geschwister waren teilweise von weit hergekommen, um sich von dem musikalischen Können ihrer Kinder zu überzeugen. Neun Tage nach dem Wacken Open Air kamen 65 Jugendliche aus ganz Deutschland zum Musik-Camp zusammen, das vom Landesverband der Musikschulen in Schleswig-Holstein und der Wacken Foundation als musikalisches Ferienprogramm veranstaltet wurde.

Die Besucher des Abschlusskonzerts wurden nicht enttäuscht. Wie große Stars rockten die Kinder und Jugendlichen, die innerhalb einer Woche unter professioneller Begleitung Rhythmus, Melodie, Text und Gitarren-Riffs unter einen Hut bekamen. Initiator Enno Heymann vom Verein Kurs 54°Nord sowie seine Mitstreiter, zu denen unter anderem auch die Produzenten Eike Freese, Florian Sommer und Thomas Barth, die Bandmanager von der Fachhochschule Heide, Metal-Urgesetin Nibbs Carter von der Band Saxon und zahlreiche ehrenamtliche Helfer gehörten, waren beeindruckt von dem Zusammenhalt der Jugendlichen, die sich erst wenige Tage vorher kennen gelernt hatten. „Das war der Wahnsinn und eine der schönsten Wochen seit langem“, sagte Produzent Florian Sommer.

„Das Musikcamp war eine großartige Idee“, sagte Eva Tetmeier aus Pöhl, deren 17-jährige Enkeltochter Inga-Kathrin Röhling als Sängerin bei der Band „The Rampoon“ auftrat. Allerdings seien ihr einige Musikstücke doch zu heftig. „Ich ertrage diese Bässe nicht“.

Achim Thöle von der Sparkasse Westholstein, seit Jahren des Wacken Open Air, WOA kooperiert, zeigte sich durchweg begeistert von dem Eifer, der Motivation und dem Esprit der jungen Musiker, die innerhalb einer Woche zusammen gewachsen seien und Selbstvertrauen aufgebaut hätten. „Das Ziel ist erreicht, und vielleicht wurde hier der Grundstein gelegt und wir sehen euch beim 35. WOA irgendwo als Bandmitglied auf der ganz großen Bühne“.

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