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JennyYoh : Nach Unfall ist Musik der Lebensmotor

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Jennifer Meyer (22) aus Holstenniendorf veröffentlichte ihren Song „Der Weg“ auf Facebook, hat viele „Likes“ und freut sich auch auf Auftritte.

Ihr Talent zum Singen hat sie schon seit Kindheitstagen, und nach einem schweren Autounfall vor zwei Jahren gibt ihr die Musik neue Kraft: Jennifer Meyer (22) aus Holstenniendorf hat ihren ersten eigenen Titel geschrieben und im sozialen Netzwerk veröffentlicht. Der Vergrößerung ihres Repertoires sollen auch erste Auftritte folgen. „Meine Eltern haben immer gesagt, ich singe schon, seit ich reden kann“, erzählt sie. Als sie mit elf Jahren auf einer Schulfeier gesungen hat, ist sie prompt „entdeckt“ worden und gewann im Anschluss bei einer Talentshow im „Eberts“ in Hamburg einen Plattenvertrag über zwei Jahre bei Deutschlands Hip-Hop-Pionier Michael Rick alias „Future Rock“. „Ich habe aber auch immer zu Hause gesungen, einfach aus Spaß an der Musik“, sagt sie.
Aus der Bahn geworfen hat die gelernte Bäckereifachverkäuferin dann ein Autounfall vor zwei Jahren. „Ich hatte schwer damit zu kämpfen“, erzählt sie. Nachdem sie sich davon erholt hatte, zog sie nach Holstenniendorf, arbeitet seit einem Jahr als Verkäuferin in Beringstedt und hat die Musik als Lebensmotor für sich wiederentdeckt.

Ein Freund hat in Kiel-Raisdorf ein Tonstudio und eine Crew, die dort Hip-Hop Musik macht. „Als ich zum ersten Mal dort war, habe ich gemerkt: Das ist meine Welt“, schwärmt sie von der Atmosphäre. „Es bringt so viel Spaß, und ich fühle mich so wohl dabei, dass ich weiß: Das möchte ich auf alle Fälle weitermachen. Es bringt wieder Farbe ins Leben.“ Nun ist sie jedes Wochenende dort, macht aber auch in ihrer Freizeit selber Musik und schreibt dazu die Texte. Selber hört Jennifer Meyer gerne das, wovon sie auch beeinflusst wird: Hip-Hop, Rap, Pop und Electro Remixe. Sie mag David Guetta sowie „Nimo“ und hört auch gerne die aktuellen Charts. Und ihr gefällt Soulmusik. „Eigentlich bin ich offen für alles – außer rockiger Musik“, die mag sie nicht so gerne. Auf dem aktuellen Album „1989“ des Kieler Rappers Azko alias Frederic Wick ist Jennifer Meyer in zwei Titeln zu hören, in denen sie den Refrain singt: in „Zeiten ändern mich“ und „Kopf aus“. Der Interpret rappt mit seiner Crew „Simplex“ auf seinem Label „Cube Records“.

Nun hat Jennifer Meyer an nur einem Wochenende ihr eigenes erstes Lied geschrieben: „Dieser Weg“ mit einem deutschen Text hat sie bei facebook unter dem Pseudonym „JennyYoh“ veröffentlicht. „Er handelt vom Musikmachen und der Freude daran“, erklärt sie. Auch den Song „Euphoria“ von Loreen hat sie gecovert und auf ihre Facebookseite gestellt.

Seitdem sie ihre Seite vor zwei Wochen im sozialen Netzwerk erstellt hatte, hat sie bereits 202 „Likes“ dafür kassiert und viele Nachrichten auch von Itzehoer Rappern und Kieler Musikern erhalten, die mit ihr zusammen Musik machen möchten. Ihr erster Song wurde schon 2000 Mal aufgerufen. Nun will sie jeden Monat einen weiteren fertig stellen. „Wenn sich das gut entwickelt, nehme ich im nächsten Jahr eine CD auf“, kündigt sie an.

Jetzt ist die Sängerin mit der sanften Stimme jedes Wochenende im Studio und hat weitere Pläne. „Als nächstes möchte ich eine Ballade singen. Und ich möchte einen eigenen You-Tube-Kanal einrichten, auf dem ich meine Songs veröffentliche.“ So wird Jennifer Meyer demnächst auch ihren ersten Auftritt haben – beim „Lichterfest“ in Schenefeld am letzten Augustwochenende. Und sie sucht nach weiteren Auftrittsmöglichkeiten – von der Familienfeier bis zum Stadtfest. „Ich würde mich über Angebote freuen, könnte etwa eine Stunde singen, im Moment aber überwiegend Coversongs“, sagt sie und fügt hinzu: „Ich möchte noch viel mehr erreichen.“ 

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Kontakt/Info: Jennifer Meyer alias „JennyYoh“, Email: jennifer-meyer1993@hotmail.de;

facebook: „JennyYoh“.



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