ABSCHIED : Nach dem Abi: Aufbruch zu neuen Zielen

Einserabiturienten (v. li.): Eileen Awada, Pia Magens-Greve, Theresa Bolten, Julian Kemmer, Mara Schlemminger, Tobias Paschelke, Margarethe Albers und  Lukas Nierzwicki. Es fehlt: Charlotte Marie Keil.
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Einserabiturienten (v. li.): Eileen Awada, Pia Magens-Greve, Theresa Bolten, Julian Kemmer, Mara Schlemminger, Tobias Paschelke, Margarethe Albers und Lukas Nierzwicki. Es fehlt: Charlotte Marie Keil.

76 Schülern des Regionalen Berufsbildungszentrums Steinburg (rbz) wurde das Abiturzeugnis überreicht.

shz.de von
30. Juni 2014, 05:00 Uhr

Drei Jahre haben sie auf diesen Tag hingearbeitet – jetzt wurde 76 Schülern des Regionalen Berufsbildungszentrums Steinburg (rbz) das Abiturzeugnis überreicht. Schulleiter Klaus-Peter Teske machte deutlich, wie anstrengend der Weg von der Realschule über das Berufliche Gymnasium bis hin zum Abitur sei. 245 Jugendliche hatten sich vor drei Jahren beworben, 97 wurden angenommen, von denen nun 76 das Ziel erreichten. „Diese Zahl macht deutlich, dass am Beruflichen Gymnasium Leistung gefordert wird“, sagte er.

Der Jahrgang sei ein ruhiger, aber präsenter mit vielen unterschiedlichen Charakteren gewesen. „Schulisch gesehen haben Sie alles erreicht, was erreicht werden kann“, sagte Teske. „Gleichzeitig ist das Abitur aber auch ein Anfangspunkt: Es ist der Startschuss, um zu neuen Zielen aufzubrechen.“ Er bedankte sich bei Howe Dölling und Frank Oltmann, Abteilungsleitung Berufliches Gymnasium am rbz. Als Ehrengast war Kreispräsident Peter Labendowicz geladen. Für den musikalischen Teil sorgten „Timbo und Band“.

Der Notendurchschnitt aller Schüler lag bei 2,6, neun Schüler schlossen mit einer Eins vor dem Komma ab. Eileen Awada, die gemeinsam mit Tobias Paschelke den besten Abschluss mit je 1,5 machte, sagte: „Ich freue mich – ist doch schön, wenn man sein Abi hat.“ Die Zeit am rbz sah sie positiv: „Richtig gut. Es war gar nicht so anstrengend wie ich es mir vorgestellt habe.“ Ihr Wunsch sei ein Medizinstudium. Julian Kemmer (1,9) war traurig, dass die Schulzeit zu Ende geht. „Ich bin gerne zur Schule gegangen“, sagte er. „Das klingt zwar blöd, ist aber so. Wenn man freiwillig hier ist, merkt man das eben.“ Er möchte sich jetzt an der Fachhochschule Westküste in Heide für den Bereich Nordic Management bewerben. Ebenfalls ins Studium zieht es Theresa Bolten (1,7). Sie hofft auf einen Platz an der Universität in Hamburg, Fachrichtung Psychologie. „Es ist heute ein super Gefühl, dass man es geschafft hat“, sagte sie. „Ich bin sehr, sehr stolz – aber man muss auch sagen, dass es viel Arbeit war.“

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