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Versammlung : Musterbeispiel für jede andere Wehr

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kameraden aus Hohenaspe sind gut aufgestellt. Wehrführer Marcel Hehr für weitere sechs Jahre bestätigt

Allen Grund zur Freude hatte Gemeindewehrführer Marcel Hehr. Im Rahmen der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hohenaspe wurde er mit deutlicher Mehrheit für weitere sechs Jahre wiedergewählt. Ein einstimmiges Votum gab es auch für die Gruppenführer Nils Drews und André Michel sowie deren Stellvertreter Uwe Schellscheidt. Atemschutzgerätewart wurde Benjamin Grüchow.

Vorausgegangen war den Wahlen der Rückblick auf das vergangene Jahr. Als stellvertretende Gemeindewehrführerin blickte Andrea Labrenz mit Schriftführerin Anette Albers auf 21 Einsätzen zurück. Neben Bränden wurden die Kameraden auch zu technischen Hilfen gerufen. Insbesondere die Gasexplosion in Itzehoe sowie ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Toten hat bei den Rettungskräften Spuren hinterlassen. Dabei habe sich einmal mehr gezeigt, dass eine gute technische Ausrüstung so wichtig sei, wie eine fundierte Ausbildung der 67 Aktiven. Besonders hervor gehoben wurden zudem die Leistungen der Jugendfeuerwehr mit ihren 102 Diensttagen, dem Bau eines Raketenautos, dem Zeltlager in Lägerdorf und der bestandenen Leistungsspangenabnahme. Auf ein erfolgreiches Jahr mit 55 Übungsabenden und 26 Auftritten blickte auch Gerd Hauschild vom Feuerwehrmusikzug zurück. „Derzeit sind wir 31 aktive Musiker, sieben davon befinden sich noch in der Ausbildung.“ Über Neuerungen aus dem Brandschutzgesetz informierte anschließend der stellvertretende Kreiswehrführer Timo Plath. Für Empörung sorgt vor allem, dass die Wehren verpflichtet werden sollen, den Bestand in ihren Kameradschaftskassen offen zu legen.

Bei den Grußworten lobte Mathias Siebenborn, Leiter Ordnungs- und Sozialamt Itzehoe-Land: „Um Hohenaspe muss uns nicht bange sein – ihr seid eine Musterbeispiel für jede andere Wehr.“ Dass eine aktive Mitgliedschaft in der Wehr mit all den Aufgaben andere als ein Spaziergang ist, wusste auch Amtswehrführer Thorsten Beuck. „Zehn Prozent eurer aktiven Kameraden sind Frauen, 20 Prozent der Atemschutzträger auf Amtsebene kommen von Euch – eine herausragende Leistung“, zeigte sich Beuck zufrieden und machte noch Werbung für das Projekt „Fit for Fire“. „Wir planen als Itzehoe-Land-Gruppe am Störlauf teilzunehmen, um auf das Ehrenamt Feuerwehr aufmerksam zu machen“, so Beuck.

Vor den sich anschließenden Ehrungen und Beförderungen teilte der Gemeindewehrführer Hehr mit, dass man bei den Aktiven mit Leif Kucharski und Christoph Wiese Zuwachs bekommen habe. Ein ganz besondere Ehrung erhielt Erich Harders: Mit seinen fast 86 Jahren gehört er der Wehr seit über 70 Jahren an.

>Befördert: Jakob Vogt (Oberfeuerwehrmann), Lars Drescher (Hauptfeuerwehrmann), Jesco Heins (Löschmeister), Anette Albers und Nicole Hansen (Hauptfeuerwehrfrau 3 Sterne) und Andrea Labrenz (Brandmeister).

>Geehrt: Anette Albers, Eike Asbahr, Daniel Gehrts, Tobias Gehrts, Mario Koch, Torben Koch, Alexander Lahann, Dennis Rohweder, Kevin Rohweder, Friederike Schmidt, Steffen Schmidt, Marek Vogt, Andrea Labrenz, Carsten Göttsche und Michael Labrenz (zehn Jahre); Tanja Hehr und Bettina Eicke (25 Jahre im Musikzug); Heiko Schmidt und Jan Hansen (25 Jahre in der Wehr); Volker Meinert (30 Jahre in der Wehr). Mit dem Brandschutzehrenzeichen in Gold geehrt wurden für 40 Jahre Kurt Lahann und Rolf Labrenz. 50 Jahre dabei sind Manfred und Rolf Münster. Seit 60 Jahren in der Wehr und noch im Musikzug aktiv ist Hans Möller. In die Ehrenabteilung verabschiedet wurde der ehemalige Wehr- und Amtswehrführer Hans-Hinrich Martens, der bereits mit dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Gold ausgezeichnet wurde.

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