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Norddeutsche Rundschau

21. September 2017 | 16:01 Uhr

PARTY : Musiknacht: Ansturm bleibt aus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Weniger Gäste als gewohnt besuchen die Itzehoer Musiknacht – der Stimmung tut das jedoch keinen Abbruch.

Gefüllte Lokale, Live-Musik, ausgelassene Party-Stimmung – in der Innenstadt tobte am Wochenende das Leben. 14 Bands traten in 13 Lokalen auf – vom Songwriter über Blues- und Folk-Formationen und einen Elvis-Imitator bis hin zur Rockband war ein buntes Spektrum vertreten. Doch auch wenn es in allen Lokalen recht voll war, so kamen zur „11. Itzehoer Musiknacht“ nicht ganz so viele Besucher wie gewohnt.

Im „Eckpunkt“ begingen zehn Mitarbeiter der Firma Prinovis ihren Ausstand. „Es ist zwar ein trauriger Abschied für uns, aber wir dachten: Den feiern wir noch einmal gebührend“, sagte Thorsten Weigant. Ulla Ohlenmacher, die mit ihnen mitfeierte und litt, sagte: „Ich bin jedes Jahr bei der Musiknacht dabei. Es war zwar schon mal mehr los, aber es ist trotzdem immer wieder klasse, weil man viele Bekannte trifft.“ Am Bierstand am Eingang stellte Lena Rinnek fest: „Es ist leerer als sonst, aber die Leute sind gut drauf.“ Ihr Kollege Carsten Schlotfeldt betonte: „Wir haben viele Eintrittsbänder an der Abendkasse verkauft.“

Auch im „Cappuccino“ im Bermuda-Dreieck, wo die „Magic Spoons“ mit ihren Blues-Rock-Coversongs für magische Momente sorgten, bestätigte Kai Hansen: „Es ist weniger los als sonst.“ Woran das liege, wisse er nicht. „Wir verkaufen hier aber trotzdem noch mit am meisten der Eintrittsbänder.“

Seinen 50. Geburtstag feierte drinnen Heiko Mohr aus Itzehoe. „Die Atmosphäre in den Kneipen ist gut. Es ist ein gebührender Abschluss meines Geburtstages“, fand er. Seine Begleitung Maike Thater war begeistert von einigen Bands. „Was Blaney, Heuer und Plotz in der Sportsbar aus ihren Instrumenten heraus holten, ist der Wahnsinn.“

Dass nicht ganz so viele Besucher da waren wie gewohnt, hatte für viele auch gute Seiten. So sagte Geschäftsführer Danny Andres, dessen Sicherheitsdienst alle 13 Lokale betreute, im Eingang zur „Bar 41“: „Es läuft gut, alles ist ruhig, und die Gäste sind gut drauf.“

In der Bar 41 machte Tom Miller als Elvis Tribute Artist eine gute Figur, holte zum Playback die alten Rock’n’Roll-Nummern, Rhythm’n’Blues und Gospelsongs wieder zurück. Vier Freundinnen, die zum ersten Mal bei der Musiknacht waren, tanzten dazu ausgelassen. „Wir haben nur wenige Bekannte getroffen, aber dafür umso mehr Musik gehört“, sagte Maria aus Hadenfeld.

Im „Atzehoe“ rockten Caroline Lähn (Itzehoe), Franziska Matthies (Neumünster) sowie Hanna Koch und Martina Schwenk (beide Dägeling). „Die Musik ist schön rockig und gut zum Tanzen“, sagte Caroline.

Gute Stimmung herrschte auch in den übrigen Kneipen, im „Liberty“, im „Wangos“ und in der „Holstenstube“, der „Tasca Bar“ und dem „Eleven“, sowie im „Panoptikum“ und in der „Piano Bar“. Deshalb war Mitorganisator Tim Runkel, der die Musiknacht von Guntram „Atze“ Horst übernimmt, auch zufrieden. „Die Stimmung war super – und die Musiknacht ist aus Itzehoe nicht mehr weg zu denken.“

Atze, der selbst im „Panoptikum“ mit der Band „Well Done“ aus Kiel gespielt hat, freute sich: „Es war gut wie immer und bei uns brechend voll.“ Er sei zufrieden mit der Nacht, denn: „Ich wollte Party in der Stadt haben und bin glücklich, dass es geklappt hat. Das war’s jetzt für mich, ich sehe mit einer gewissen Beruhigung der Fortsetzung entgegen. Ein schöner Abschiedstag.“

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