Itzehoe : Musikclowns, Hasen im Zweikampf und Streithähne

Beziehungskabarett mit den „Zweikampfhasen“.
Beziehungskabarett mit den „Zweikampfhasen“.

Die neue Spielzeit im Theater Itzehoe beginnt.

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02. September 2018, 15:16 Uhr

Kommenden Freitag beginnt die neue Spielzeit im Theater Itzehoe. Einen Überblick über die verschiedenen Abonnements gibt Direktorin Ulrike Schanko. Heute: Abo-Ring G, Sprech-, Musik- und Tanztheater.

Das Abo G erfreut sich besonderer Beliebtheit, denn der Bogen spannt sich von der musikalischen Unterhaltung über die klassische große Oper bis hin zum zeitgenössischen Schauspiel. Einen furiosen Start legen dabei Gogol & Mäx mit ihrem „Concerto humoroso“ am 30. Oktober hin. Sie spielen nicht nur gekonnt auf einer Unzahl von bekannten und unbekannten Instrumenten, sondern nebenbei auch mit den Lachmuskeln der Zuschauer – und das ganz ohne Worte. Seit nunmehr 25 Jahren sind die beiden Musikclowns ein echtes Traumpaar auf der Bühne.

Ein schauspielerisch-kabarettistisches Traumpaar sind auch Jennifer und Michael Ehnert, auch wenn sie sich in ihrem neuen Programm „Zweikampfhasen“ (15. Dezember) in einer Phase ihrer Ehe offenbaren, in der die Liebe ausgespielt hat und man einander genussvoll die Zähne zeigt. Beziehungskabarett vom Feinsten kurz vor dem Fest der Liebe.

Wenn die Kameras nicht laufen, fallen auch bei den Leinwandgrößen Lina Lamont und Don Lockwood die Masken, und das Hollywood-Liebespaar entpuppt sich als ein Duo von Streithähnen. Das Musical „Singin’ in the rain“ (23. Januar 2019) wird präsentiert vom Schleswig-Holsteinischen Landestheater. Am 3. April zeigt das gleiche Ensemble Puccinis Oper „Manon Lescaut“, die den Ruhm des Komponisten Ende des 19. Jahrhunderts begründete.

Ins Hier und Heute laden zwei Schauspielproduktionen: „Auerhaus“ (11. März) von Bov Bjerg begleitet sechs Jugendliche, die erwachsen werden. Die eigenwilligen Einzelgänger haben sich in einer WG zusammengefunden, feiern das Leben und wissen, was sie wollen: Ihren Kumpel vor dem nächsten Selbstmordversuch retten und ein Leben außerhalb der vorgegebenen Bahnen von Schule, Arbeit, Tod führen.

Aus der Bahn geworfen wird Nick Bright in Ayad Akhtars Thriller „Die unsichtbare Hand“, zu sehen am 2. Mai. Der US-Banker wird in Pakistan entführt und als Geisel gefangen gehalten. Die Lösegeldforderung ist so übertrieben hoch, dass er in seiner Not vorschlägt, die Summe selbst über das Internet zu „ertraden“. Sein Bewacher erweist sich bald als gelehriger Schüler. Sollte der Glaube an die Macht des Geldes doch größer sein als der Glaube an einen Gott?
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Theaterkasse: 04821/670931 oder theaterkasse@itzehoe.de

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