Festival : Musikalische Harmonie zum kulinarischen Genuss

Perfektes Zusammenspiel (v.li.): Axel Gonzalo Rojas Vallejos, Fukuko Tsukamoto, Michael Acosta und Jungmin Lim.
Perfektes Zusammenspiel (v.li.): Axel Gonzalo Rojas Vallejos, Fukuko Tsukamoto, Michael Acosta und Jungmin Lim.

Vier junge Musiker des Festivalorchesters spielten in Heiligenstedten das Streichquartett Nr. 1 D-Dur op. 11 von Peter Tschaikowsky.

shz.de von
14. Juli 2015, 17:00 Uhr

Zum zweiten Mal war das Schleswig-Holstein Musik Festival zu Gast in Heiligenstedten – mit großem Erfolg. Vier junge Musiker des Festivalorchesters spielten im Gasthof „Zur Erholung“ das Streichquartett Nr. 1 D-Dur op. 11 von Peter Tschaikowsky und begeisterten das Publikum.

Die Leiterin der Orchesterakademie, Gesine Beck, erzählte, dass die 120 jungen Musiker aus aller Welt erst am Montag vor dem Konzert in Rendsburg eingetroffen waren und am Dienstag mit den Proben begonnen hatten. Die Auswahl der Instrumentalisten, die in einer Halle in Büdelsdorf proben und im Nordkolleg Rendsburg wohnen, hatte mehrere Monate in Anspruch genommen. Gesine Beck lud zu den öffentlichen Proben, dienstags bis freitags, ein.

In Heiligenstedten traten Fukuko Tsukamoto (1. Violine) aus Japan, Michael Acosta (Violine) aus den USA, Jungmin Lim (Viola) aus Süd-Korea und Axel Gonzalo Rojas Vallejos (Violoncello) aus Chile auf.

Das Ensemble strahlte während des Konzertes so viel Harmonie aus und bot ein perfektes Zusammenspiel, dass die Zuhörer die kurze Probenzeit gar nicht bemerkten.

Neben dem eher kleinen Rahmen mit gut 180 Zuhörern lag in Heiligenstedten die Besonderheit in der Form eines Lunchkonzertes. Wirtin Birgitt Bittner hatte dazu mit ihrem Küchen-Team ein harmonisierendes Menü zusammengestellt und servierte saisonale Produkte. Vorspeise, Hauptgang und Dessert wurden zwischen dem „Moderato e semplice“, dem „Andante cantabile“ und „Scherzo“ sowie dem „Finale Allegro giusto“ kredenzt. „Ein doppelter Genuss in toller Atmosphäre“, fasste eine Konzertbesucherin zusammen.

Für Heike Peters, die einige Jahre in Venezuela gelebt hat und jetzt zurück in Deutschland ist, gab es eine zusätzliche Überraschung. Sie feierte am Sonntag ihren Geburtstag, und das Streichquartett spielte vor der Zugabe „Happy Birthday“.  

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