Empfang : Musik und Tipps für Neubürger

Spielmannszug „Frei weg“ spielte beim Neubürgerempfang.
Spielmannszug „Frei weg“ spielte beim Neubürgerempfang.

Die Stadt Kellinghusen hatte wieder zum Neubürger-Empfang geladen.

shz.de von
30. November 2014, 16:00 Uhr

Die Stadt Kellinghusen kann auch laut sein – als der Spielmannszug „Frei weg“ mit Trommeln und Pfeifen so richtig loslegte, hielt sich manch Neubürger kurz die Ohren zu. Nach den ungewohnt phonstarken musikalischen Klängen hatten die Besucher des Bürgerhauses jedoch keinen Grund, die Hörgänge zu verschließen. Informativ und interessant gestaltete sich der Stadt-Empfang für frisch zugezogene Menschen.

Gut aufgehoben in der neuen Heimat fühlt sich Hans-Joachim Wegner – schon wegen des ersten Behördengangs. „Die Leute sind freundlich hier“, sagt er. Aus Nordrhein Westfalen in den Norden lockten den Senior Familienbande. „Mein Sohn wohnt hier.“

Nicht ganz so weit fahren musste der Umzugswagen von Hartmut Wohlert und Freundin Sonja Goldstein: Das Paar aus Kaltenkirchen hat ein älteres Stadthaus erworben, welches noch renoviert wird. Mitbewohnerin Mutter Gerda Goldstein aus Hamburg knüpfte auf dem Neubürgerempfang gleich Kontakt – sie bot sich als Kuchenbäckerin für adventliche Vereinsaktivitäten an.

An herbstlich gedeckten Tischen kamen auch Vereins- und Kaufmannsvertreter sowie die Politik schnell ins Gespräch. Bürgermeister Axel Pietsch (BFK) fütterte die Neubürger mit Daten, Zahlen und Fakten. Trotz knapper Kassen bemühe sich die Stadt, ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort zu sein. Dass diese Anstrengungen sich in vielerlei Verbesserungen niederschlugen, belegte Henning Schlüter (BFK) mit seinem Bildvortrag „Kellinghusen damals und heute“. Die Ablichtung der Bahnhofsallee nahm Schlüter zum Anlass auf den versprochenen Bahnanschluss nach Hamburg-Altona zu verweisen. Insbesondere der Kaufmännische Verein habe sich sehr dafür engagiert. Aber: „Noch wartet die Stadt auf den Bahnhof.“

Für den sprichwörtlich guten Überblick, empfahl Schlüter die Teilnahme an der „Drei Türme Tour“.

Am Ende der Veranstaltung erhielten die Besucher den Beutel mit zusätzlichem Informationsmaterial und Überraschungen. Beigefügte Exemplare der Kellinghusener Chronik laden zum Stöbern ein. Überraschend erhielt auch der Bürgermeister eine Aufmerksamkeit. Im Namen der Neubürger überreichte Manfred Weinrich einen Gutschein für den Adventskaffee im Kulturhof.

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