Kultur : Musik liegt in der Luft

Begeisterten das Publikum nicht nur mit maritimen Songs: Die Itzehoer Störschipper mit ihrem Frontmann Masanori Hosaka.
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Begeisterten das Publikum nicht nur mit maritimen Songs: Die Itzehoer Störschipper mit ihrem Frontmann Masanori Hosaka.

Masanori Hosaka als neuer Dirigent beim Konzert der Itzehoer Störschipper vorgestellt.

shz.de von
15. Februar 2016, 04:49 Uhr

So wünscht es sich jeder Veranstalter: Ein ausverkauftes Haus und eine Superstimmung im Saal. Wieder haben die „Itzehoer Störschipper“ mit ihrem Konzert „Musik liegt in der Luft“ im Theater einen vollen Erfolg feiern können. „Wir sind überwältigt“, sagte Gerd Biermacher, Vorsitzender des Shantychores, dem Publikum. „Ihre ungebrochene Treue macht es uns möglich, dass wir das Konzert bereits zum 14. Mal anbieten können, und bisher immer mit einem vollen Haus.“

Seine Freude über diesen Erfolg drückte auch Bürgervorsteher Heinz Köhnke in seinem Grußwort aus. Dann stellte Biermacher den neuen musikalischen Leiter der Störschipper vor: „Mit Masanori Hosaka haben wir einen exzellenten Dirigenten gefunden. Er ist seit 2015 bei uns. Er hat viele Jahre Musik studiert, zunächst in seiner Heimat Japan, dann auch international.“ Hosaka dirigierte Orchester und Opern in Deutschland, Italien, Österreich, Ungarn, Großbritannien und Rumänien. Seit Januar 2012 ist er zweiter Chorleiter beim Polizeichor Hamburg von 1901.

Nach der Erkennungsmelodie der Störschipper, „Wenn bei Sturm und Wetterlicht“ aus Paul Abrahams Operette „Blume von Hawaii“, ging es weiter mit einer neuen Fassung von Rod Stewarts „I am Sailing“ – einfühlsam arrangiert von Masanori Hosaka. Auch das Heimweh nach St. Pauli durfte nicht fehlen. Für alle Stücke bedankte sich das Publikum mit starkem Beifall.

„Eine Institution ist dieses Konzert geworden“, meinte Thies Möller, Leiter des Oelixdorfer Musikzuges. Er übergab den Dirigentenstab bei zwei Stücken an den Nachwuchs. Der Filmmusik zu Conquest of Paradise (Eroberung des Paradieses) folgten bekannte Melodien von George Gershwin und Musik aus Karl-May-Filmen.

Mit ihrer Erkennungsmelodie „Nu hört mool en beeten to. Wie heet Sing! For Fun“ hatten die Damen aus der Wilstermarsch das Publikum auf ihrer Seite. Auf Hochdeutsch, Plattdeutsch und Englisch sangen sich die Frauen in die Herzen der Zuhörer.

Vor dem großen Finale mit allen Beteiligten, das Publikum eingeschlossen, und den vier Strophen der „Nordseewellen“, gab es Blumen für die Leiter und Solisten.


>Das nächste Konzert „Musik liegt in der Luft“ ist für den 4. Februar 2017 geplant. Zudem soll es noch ein Shantychor-Festival am 5. November 2016 geben.




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