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Musik-Festival in Dithmarschen: „Es lief richtig gut“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

„Ich bin überaus zufrieden“, zieht Eva Albers ein positives erstes Resümee zum diesjährigen Schleswig Holstein Musik Festival (SHMF). Sie hat nicht nur den Vorsitz des Meldorfer Ortsbeirates inne, seit 20 Jahren sitzt sie im Gesamtvorstand des SHMF und fungiert zudem als Sprecherin für die ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Die drei Konzerte in Meldorf waren in diesem Jahr wieder annähernd ausverkauft, ebenso die Konzerte in den anderen Dithmarscher Spielstätten Brunsbüttel, Marne, Heide und Wöhrden. Im Biogewächshaus Westhof fand erstmalig ein Festivalkonzert statt und fand großen Anklang. „Wöhrden ist wichtig für die Westküste, der Versuch, Konzerte auf den Inseln zu veranstalten, wurde nicht angenommen“, erklärt Eva Albers. Das war in Wöhrden anders, innerhalb kürzester Zeit waren die über 500 Karten vergriffen. „Es lief richtig gut“, sagt Albers und meint damit auch die Meldorfer Konzerte.

Drei ganz unterschiedliche Programme präsentierten sich im Jubiläumsjahr der Domstadt. Sergei Nakariakov spielte gemeinsam mit dem Dogma Chamber Orchestra, das zum ersten Mal beim SHMF auftrat. Der Moskauer Kathedralchor war ebenfalls erstmalig Festivalgast und brachte mit liturgischen Gesängen die russische Seele nach Dithmarschen. „Die Solisten überraschten mit einer außergewöhnlichen Klangschönheit“, schwärmt Eva Albers immer noch. Beim letzten Konzert mit Michala Petri und Lars Hannibal überzeugte die Musikerin mit ihren Blockflötenklängen.

„Neben der Flächenbespielung ist die Unterschiedlichkeit der Konzerte eine wichtige Komponente unseres Festivals, und wir in Dithmarschen bieten eine sehr gute Mischung“, ist Albers überzeugt.

Rund 2300 Besucher haben in diesem Jahr die Meldorfer Festivalveranstaltungen besucht und somit auch Kaufkraft in die Stadt gebracht. „Unsere Kaufmannschaft steht hinter dem Festival, der Bauhof hilft beim Auf- und Abbau des Treffzeltes, und wir sind eine gute Gemeinschaft“, fasst Eva Albers zusammen. Sie konnte viele Stammgäste und zahlreiche Hauptsponsoren im Dom und im Gastronomiezelt begrüßen. Zum letzten Konzert waren sogar Besucher von den Salzburger Festspielen in den Norden gekommen. „Ihnen gefiel die Atmosphäre und die im Gegensatz zu Salzburg eher legere Kleidung.“

Fast 180 Konzerte insgesamt sind eine Herausforderung für die Ortsbeiräte im ganzen Land. Viel ehrenamtliches Engagement, gute Sponsorenarbeit und ein harmonisches Miteinander zeichnen das Schleswig Holstein Musik Festival aus. Mit ein Grund, warum viele Künstler gerne immer wieder kommen. „Die Arbeit macht Spaß, und wenn die Leute zu den Konzerten kommen, ist das eine gute Bestätigung für uns“, betont Eva Albers.

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