Musical Night: Brilliantes Showfeuerwerk im Elbeforum

Runde 2 für „Rocky“:  Auch bei  diesem Musical-Ausschnitt überzeugte das Ensemble.
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Runde 2 für „Rocky“: Auch bei diesem Musical-Ausschnitt überzeugte das Ensemble.

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02. Januar 2014, 05:00 Uhr

Unterhaltsamer Jahresausklang im Elbeforum: In den passenden Kostümen und der zugehörigen Performance präsentierte die SET-Musical Company die großen Lieder aus verschiedenen Musicals wie Die Schöne und das Biest, König der Löwen, Jekyll and Hyde und Sister Act.

Kiss me Kate – das Musical von 1948 machte den Anfang der Musical Night mit der Axel Törber-Band und den erstklassigen Sängerinnen Corie Townsend, Alexandra Gentzen und Nicolle Bolley sowie den männlichen Parts Simon Tunkin, Brady Swenson und Deimos Virgillito.

Neu im Programm waren Titel aus der Serie Smash, der die Geschichte zu den Vorbereitungen zu einem Musical über Marilyn Monroe zu Grunde liegt. Klassiker wie das Phantom der Oper, Mamma Mia und Ich war noch niemals in New York durften bei dem bunten Abend durch die nationalen wie internationalen Musik-Produktionen nicht fehlen. Bei dem Auftritt von dem in Burg lebenden Simon Tunkin als Frank N’Furter im Ledermini wünschte sich das Publikum Utensilien wie Reis und Wasserpistolen. Der „Sweet Transvestite“ aus der Rocky Horror Picture Show überzeugte neben seinem Gesang auch wieder durch seinen lasziven Gang auf den Plateau-Schuhen.

„Er ist ausgebildeter Opernsänger“, bestätigte Axel Törber nach dem tosenden Applaus. Der Bandleader führte charmant durch den Abend. Hinter’m Horizont geht’s weiter, kündigte Törber an und gab den 30. Dezember 2014 als nächsten Musical Night-Termin an. Zuvor intonierten die Künstler noch „Here I Go Again“ von Whitesnake, aus der Musical-Verfilmung Rock of Ages mit Tom Cruise in der Hauptrolle.

Mit einem Queen-Medley aus We Will Rock You wollte sich die Musical-Company aus Brunsbüttel verabschieden, doch Zugabe-Forderungen vereitelten dies und ließen Titel von Udo Jürgens, Queen und Abba folgen. Für einen persönlichen Händedruck zum Abschied verließen die Sänger die Bühne und gingen durch die Zuschauerreihen, bevor endgültig der letzte Ton verklang.

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