Münsterdorfer fotografiert für Wacken-Postkarten

Macht frische Bilder für Wacken-Postkarten: Erhard Tagge.
Macht frische Bilder für Wacken-Postkarten: Erhard Tagge.

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31. Juli 2014, 12:58 Uhr

Mit seiner Kamera schlendert Erhard Tagge durch Wacken. Immer auf der Suche nach neuen Motiven. Und die sind während des WOA-Festivals reichlich zu entdecken. Mal sind es kuriose Metal-Fans, die ihm über den Weg laufen und von dem 73-Jährigen aus Münsterdorf „eingefangen“ werden, mal die Jugendlichen, die mit ihren Bollerwagen die Einkäufe der Festival-Besucher zu deren Quartier kutschieren oder einfach ein Arm mit zahlreichen Bändchen des Wacken-Festivals der vergangenen Jahre.

„Die Stiefel im Schlamm finde ich sehr gelungen“, sagt Tagge, der seit 13 Jahren Fotos für die Wacken-Postkarten sammelt. Ganz besonders stolz sei er auf die Karte, in der eine kleine Dose mit „original Wacken Erde“ integriert sei. „Diese holen wir nach dem Festival vom Gelände ab“, beschreibt der Fotograf seine Arbeit. Anschließend werde die Erde gesiebt um sie dann in der Mikrowelle zu erhitzen. „Das ist wichtig, um alle Keime abzutöten“.

Etwa 100 Wacken-Postkarten gehen am Tag über den Ladentisch von Birgit Reimers, schätzt Tagge und weiß, dass etliche Metal-Fans die „Heilige Erde“ des Festivalsgelände gern an Daheimgeblieben versenden. Vor und nach dem Festival gehört diese Erde dann wieder den Kühen.

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