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Mühlentag: Donner Wahrzeichen ein Besuchermagnet

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erstellt am 21.Mai.2013 | 03:59 Uhr

St. Michaelisdonn | "Es ist ein Kommen und Gehen", sagte Holger Jürgens gestern über die Besucherresonanz auf den Mühlentag. Der Vorsitzende des Donner Heimat- und Mühlenvereins macht selbst die Führungen durch die Hoper Mühle Edda , immer im Stundetakt.

Seit 1999 nimmt die Hoper Mühle, das Wahrzeichen von St. Michaelisdonn, am Mühlentag teil. Für das Programm sorgt der Mühlenverein. Neben den Führungen, wird vor allem für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Da gab es Kaffee und Kuchen im neuen, großen Zelt, Grillwurst und Getränke an den Ständen vor der Mühle. Oldtimer-Traktoren und die Vorstellung einer modernen, mobilen Getreidemühle der Firma Kämmereit aus Eddelak vervollständigten das Programm.

Informationen über das historische Bauwerk gab es bei Holger Jürgens reichlich. "Seit 1842 steht die Edda hier oben auf dem Mühlenberg in landschaftlich schöner Lage", erklärte Jürgens. Die Edda ist im Besitz seiner Familie, die seit 170 Jahren auf dem Donn lebt. "Unsere Familie besitz t sogar noch ein naturgetreues Modell der Mühle aus dem Jahr 1841", erzählte Jürgens stolz, "dieses befindet sich als Leihgabe im Landwirtschaftsmuseum Meldorf." Seit 1949 steht die Mühle unter Denkmalschutz und das Gelände rundherum ist Landschaftsschutzgebiet. Saniert wurde die Mühle von 1997 bis 2000. Seitdem hält sie der Mühlenverein in Schuss - damit die Edda noch so lange wie möglich das Wahrzeichen vom Donn bleibt.

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