Trecker-Trek in Reher : Motordröhnen bei der Olympiade der Landwirte

Einen tonnenschweren Bremswagen ziehen die Kraftboliden hinter sich her.
Einen tonnenschweren Bremswagen ziehen die Kraftboliden hinter sich her.

Der Trecker-Treck in Reher lockt rund 200 Fans an. Oldtimer-Traktoren zeigen, was in ihnen steckt.

shz.de von
26. August 2018, 16:21 Uhr

Manchmal entschieden nur wenige Zentimeter über Sieg und Niederlage. „Ziiieeeeh“, hört man einen Zuschauer am Rande der Wettkampfstrecke laut rufen. Irgendwann aber geht sein Ruf unter. Zu laut dröhnen die Motoren der Traktoren, die sich zum Trecker-Treck auf dem Acker von Udo Dau eingefunden hatten. Zu der Olympiade der Landwirte eingeladen hatte zum 29. Mal der Tecker-Club Reher, der auch in diesem Jahr wieder rund 200 Teilnehmer begrüßen konnte.

Und die kamen nicht nur mit ihren Traktoren der Farmer-, Standard- und Frauenklasse von 2,5 bis 14 Tonnen, auch zahlreiche Oldtimer von 30 bis 130 PS zeigten, was in ihnen steckt. Und das war viel. Schließlich ziehen die landwirtschaftlichen Fahrzeuge der Marken MAN, Fendt, Deutz, John Deere und Hanomag auf dem immer weicher und matschiger werdenden Ackerboden einen tonnenschweren Bremswagen hinter sich her. Diesen galt es, möglichst bis ins Ziel (Full-Pull) der rund 80 Meter langen Piste zu ziehen.

Da Landwirte ja ohnehin mit dem ersten Hahnenschrei aufstehen, heulten schon am frühen Vormittag die Traktormotoren auf und machten das Stückchen Erde in Reher zu einer Pilgerstätte für Fans aus der ganzen Region. Begeistert beobachteten die Zuschauer, wie sich die Räder der Traktoren durch die nasse Erde gruben. „Nach jeder Fahrt planiert eine Walze die Strecke wieder glatt“, erklärt Ackerschnacker Thomas Tank. So habe jeder Fahrer dieselben Voraussetzungen.

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