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Neues Buch : Mord an Bord – Krimi mit Lokalkolorit

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Dr. Susanne Mayer-Peters aus Glückstadt hat einen neuen Kriminalroman mit alter Hauptfigur geschrieben .

von
erstellt am 19.Okt.2014 | 08:00 Uhr

Bernd Bernstein liebt Urlaube auf Sylt. Als seine Tante ihm eine dreimonatige Weltreise schenkt, ist er mehr als skeptisch. Das er fährt, dazu muss ihn erst seine Chefin überreden. Was er nicht ahnt: An Bord wird eine reiche Frau ermordet.

Der neue Krimi von Dr. Susanne Mayer-Peters „Ein tödlicher Wettlauf“ ist jetzt im Buchhandel erhältlich. Hauptfigur ist wie im ersten Buch der sympathische Bernd Bernstein – ein Lektor, der bei einem Hamburger Verlag arbeitet. Auch in dem neuen Krimi besucht er seine Schwester, die in Borsfleth lebt. „Borsfleth ist mir eine Herzensangelegenheit“, sagt die Autorin zum Lokalkolorit.

Susanne Mayer-Peters (69) wohnt in Hamburg nahe der Alster und in Glückstadt direkt am Deich. Die frühere Leiterin des Ressorts Landespolitik im NDR-Hörfunk lebt mit dem Hamburger Ex-Finanzsenator Wolfgang Peiner (71) zusammen. Er war es, der sie vor zwei Jahren zu einer dreimonatigen Kreuzfahrt überredete. „Ich war skeptisch“, sagt Susanne Mayer-Peters. „Es war der Traum meines Mannes.“ Doch ihre Vorurteile seien unberechtigt gewesen.

Diese anfängliche Skepsis spiegelt sich auch im Buch wider. Auch die Begeisterung, mit der Susanne Mayer-Peters dann von der Reise wiederkam. Mit dem Unterschied, dass Bernd Bernstein einen Mord an Bord mitbekommt. Und das ein Passagier, der ihn mehrfach bedroht hatte, einfach verschwindet. Das Leben auf dem Kreuzfahrtschiff ist nur ein Teil, die Schauplätze spielen dann vor allem in Hamburg und Wien. Auch dort gibt es Vorlagen aus dem wirklichen Leben. Die Tante in Wien sieht aus wie eine Freundin der Autorin. Sie selbst lebte und studierte sechs Jahre dort und hat die österreichische Hauptstadt lieben gelernt. „Wir haben noch gute Freunde dort.“

Freunde gewinnt Bernd Bernstein dort nicht, kommt aber seiner Tante Dora näher. Sie muss er vor Überfällen beschützen. Und wieder passiert ein Mord, mit der Folge: Bernstein fängt an zu ermitteln. „Nur hat er nicht das Herrschaftswissen der Kommissare“, sagt Susanne Mayer-Peters. Sie findet es interessant aus der Perspektive von jemandem zu schreiben, der sich mühsam Informationen selbst beschaffen muss.

Und sie schreibt aus der Perspektive einer Schriftstellerin, die die Orte kennt. Der Leser fühlt sich deshalb an den Orten vertraut – sei es das Wiener Café oder die Stundhofstiege.

Das Buch ist spannend, die Auflösung verblüfft. Was den Krimi auch ausmacht, ist viel scheinbar Vertrautes. Zum einen Tante Dora, die sich in einen Mann verliebt hat, der sie um viel Geld betrügt. Zum anderen die Mitschülerin, die immer mit einem Klassentreffen nervt. Nichts ist zufällig im Buch, auch wenn es erst so scheint. So wie in ihrem Erstlingswerk „Das Mahl“.

>Der Ellert & Richter-Verlag verlegte auch das zweite Buch. Für den 13. November ist um 20 Uhr eine Lesung in der Bücherstube am Fleth geplant.

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