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Außenhafen : Mole: Es fehlen Bänke zum Sitzen

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Spaziergänger vermissen Sitzplätze am Glückstädter Außenhafen

Glückstadts Hafen ist ein echtes Schmuckstück an der Unterelbe. Gerade im Sommer genießen Ausflügler, Spaziergänger und viele „Sehleute“ den Blick auf Wasser, Boote und Natur. Doch an der Hafenspitze, an der Nordermole, stellt sich bei vielen Enttäuschung ein. Denn nach dem langen Weg entlang der Kaimauern würden sich die Ausflügler gerade dort – mit dem schönen Blick auf die Elbe – Sitzgelegenheiten wünschen. Bänke zum Ausruhen suchen Besucher dort allerdings vergeblich.

Immer wieder erreichen auch unsere Zeitung Anfragen, warum dort keine Bänke aufgestellt werden. Bürgermeister Gerhard Blasberg erklärte schon vor gut einem halben Jahr, dass die Stadt dafür nicht oder nur in zweiter Linie zuständig wäre. Die Zuständigkeit liege beim Landesbetrieb Küstenschutz Nationalpark und Meeresschutz mit der Zentrale in Husum (LKN-SH).

Dirk Brandenburg, Leitender Ingenieur der zuständigen Hafenbehörde des LKN, sagte auf Anfrage: „Wir haben mit Bänken an der Mole in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht. Aus Vandalismus und Übermut wurden diese immer wieder zerstört, abgefackelt oder ins Wasser geworfen. Außerdem müssten Sitzgelegenheiten bei Räum- und Säuberungsdiensten jedes Mal entfernt und wieder neu aufgestellt werden.“ Aber Brandenburg zeigte sich offen: „Die Stadt Glückstadt kann durchaus beantragen, ob sie dort Bänke aufstellen darf. Die Kommune wäre dann natürlich auch dafür verantwortlich.“

Dazu sagt Glückstadts Bauamtsleiter Dr. Lüder Busch: „Das Problem ist uns bekannt und wir werden über eine Investitions-Aufnahme in den Haushalt 2015 beraten. Dann ist allerdings die Politik am Zuge, darüber abzustimmen. Es geht vermutlich weniger um die Investition, sondern um die Unterhaltung. Auf jeden Fall sind wir im Thema.“

Ausflügler an der Mole wollen dort gerne Bänke haben. Jens Gericke aus Hamburg schlägt vor, Bank-Patenschaften an Bürger oder Firmen zu vergeben. Sigrid Dübgen – ebenfalls Tagestouristin aus der Hansestadt – wäre froh über einen Platz zum Ausruhen an der Mole: „Wenn richtig massive Teile aufgestellt wären, würden die sicher nicht so schnell beschädigt werden.“ Auch Familie Seidel aus Pinneberg würde Bänke an der Mole begrüßen: „Es sollte ja auch an ältere Ausflügler gedacht werden,“ bekräftigt Marion Seidel.

Aber vorläufig werden sich Spaziergänger und Ausflügler weiter gedulden müssen, bis für die Mole eine Bank-Lösung gefunden wird. Ein Tipp: Von den „Landmarken“ auf der Docke bietet sich ein fantastischer Blick über die Elbe bis nach Brunsbüttel.

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