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Norddeutsche Rundschau

20. August 2017 | 06:22 Uhr

Itzehoe : Mörderische Pläne für Herbst 2015

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die zweite Auflage des Festivals KrimiNordica findet im November kommenden Jahres in Itzehoe und Glückstadt statt.

Die Premiere des Krimi-Festivals im vergangenen Jahr war ein Experiment. Und zwar ein sehr gelungenes. Nun steht fest: Die zweite KrimiNordica gibt es vom 7. bis 15. November 2015. Das Motto lautet „Mordsvergnügen zwischen Mole und Metropole“ – denn Itzehoes Partner-Tatort ist Glückstadt.

Mit der Historie, der Kulisse und dem Team der Glückstadt Destination Management sei es „der ideale Partner für unsere blutrünstigen Machenschaften“, sagte Stadtmanagerin Lydia Keune-Sekula gestern bei der Vorstellung der Neuauflage des Krimi-Festivals. Ihre Glückstädter Kollegin Sandra Kirbis ist „sehr glücklich, dass wir ins Visier geraten sind“. Die erste KrimiNordica habe an der Elbe großes Interesse geweckt, jetzt seien Gastronomie und Hotellerie schon im Boot. „Rein egoistische Gründe“ führte Glückstadts Bürgermeister Gerhard Blasberg an: Er fuhr mit beim ersten Krimi-Törn nach Wewelsfleth – und hatte „das Gefühl, etwas ganz Neues erlebt zu haben“. Also wollte Glückstadt dabei sein und beteiligt sich auch finanziell. „Unsere Zusammenarbeit intensiviert sich“, sagte Sandra Kirbis, und Lydia Keune betonte: „Echte regionale Zusammenarbeit kann nur entstehen, indem man auch mal regional zusammenarbeitet.“ Wewelsfleth plane wieder Aktionen – Ziel sei, dass die KrimiNordica sich im ganzen Kreis verbreite.

Schirmherr ist erneut Schauspieler Ingo Naujoks. Wieder gibt es einen Wettbewerb für geschriebene Kurzkrimis, neu kommt ein Preis für kriminelle Kurzfilme hinzu. Auch die realitätsnahe Suche nach einem Mörder bis hin zum Gerichtsurteil in der dreiteiligen Reihe „Kuddel ist tot“ wird erneut aufgelegt. Die Experten seien sofort dazu bereit gewesen, so Lydia Keune. Geplant sei noch mehr Interaktion mit den Zuschauern: „Sie werden Zeugen eines Mordfalls, so viel ist jetzt schon sicher.“

Weit und breit gebe es ein solches Festival nicht, betonte Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen. „Wir haben es geschafft, uns ein Alleinstellungsmerkmal zu erarbeiten.“ Er hoffe sehr, dass die KrimiNordica dauerhaft das Loch bei den Veranstaltungen im Herbst füllen und damit das Profil Itzehoes schärfen werde: „Man braucht auch Events, um eine Stadt zu modernisieren.“

Das Krimi-Festival habe gezeigt, dass es ein Highlight für die Region sei, sagte Manfred Tenfelde, Geschäftsführer der Stadtwerke Itzehoe, die Lydia Keune als „maßgebliche Stütze“ lobte. „In den heutigen Zeiten ist es auch einmal schön, wenn die Literatur eine Chance bekommt, sich zu zeigen“, erklärte Tina Bürger von der Volksbank Raiffeisenbank Itzehoe. Als Aushängeschild bereichere die KrimiNordica zudem den touristischen Bereich, so Annkathrin Dose vom Hotel Mercure. Erste Pauschalangebote soll es laut Lydia Keune geben zum Auftakt in Glückstadt und zur Preisverleihung in Itzehoe. Sie hofft auf rege Beteiligung von Händlern, Kulturschaffenden, Vereinen und Schulen. Und sie macht ein Angebot für alle, die nicht warten können: Gutscheine für den Krimi-Törn oder die Preisverleihung sind beim Stadtmanagement zu haben. So könne das Grauen schon zum Fest verschenkt werden.

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erstellt am 26.Nov.2014 | 05:00 Uhr

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