Schwimmzentrum Itzehoe : Modernisierung schreitet voran

Sie eröffneten den neuen Abschnitt feierlich, bevor die geladenen Gäste einen Blick darauf werfen konnten: Heinz Köhnke, Sönke Doll, Andreas Koeppen, Elina Hesse und Gregor Gülpen (v. l.).
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Sie eröffneten den neuen Abschnitt feierlich, bevor die geladenen Gäste einen Blick darauf werfen konnten: Heinz Köhnke, Sönke Doll, Andreas Koeppen, Elina Hesse und Gregor Gülpen (v. l.).

Erster Bauabschnitt im Schwimmzentrum eröffnet. Gesamtumbau soll im Herbst 2019 abgeschlossen sein.

shz.de von
20. Januar 2018, 08:16 Uhr

Der Flur ist das Aushängeschild zum Haus, habe seine Mutter immer gesagt. „Wenn es da passt, fühlt man sich auch im Haus wohl“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Gregor Gülpen bei der feierlichen Eröffnung des ersten Bauabschnitts im Schwimmzentrum am Donnerstagabend. Und nicht nur er war der Meinung, dass dieser gelungen ist.

Dort, wo früher ein Kassenhäuschen stand und weiße Fliesen das Bild bestimmten, werden die Badegäste ab sofort an einem großen Empfangstresen begrüßt, warme Farben ziehen sich durch bis in die Duschen. Im Umkleidebereich sind großformatige Fotografien mit Motiven aus Itzehoe und der Umgebung zu sehen. Der Bezug zur Region habe eine große Rolle bei der Gestaltung gespielt, sagte Schwimmbadleiterin Elina Hesse. Zudem habe man besonderen Wert darauf gelegt, mit Behinderten- und Familienumkleiden sowie -duschen alle Nutzergruppen bestmöglich mit einzubeziehen.

„Das ist der erste von mehreren Abschnitten“, betonte Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzender Sönke Doll dann noch einmal bei einer kurzen Ansprache vor den rund 250 geladenen Gästen. Die Qualität und die Optik aus dem Eingangsbereich werden die Gäste in Zukunft aber in allen Bereichen wiederfinden. Im Herbst kommenden Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Insgesamt investieren die Stadtwerke als Betreiber rund 11 Millionen Euro in das Schwimmbad. Ab der kommenden Woche soll es im nächsten Bauabschnitt unter anderem mit den Arbeiten im Freizeitbereich des Hallenbades sowie in der Sauna und den Umkleiden des Freibades weitergehen.

Dass sich diese Investition lohne, betonten auch Bürgermeister Andreas Koeppen und Bürgervorsteher Heinz Köhnke. Eine Analyse hätte ergeben, dass das Schwimmzentrum das mit Abstand beliebteste Sport- und Freizeitangebot in der Region sei, sagte Koeppen. Deswegen sei er froh, dass das Projekt in Angriff genommen wurde, die Qualität des Bades steige und dessen Bedeutung beibehalten werden könne. „Wettkämpfe und Meisterschaften haben den Namen Itzehoe vom Schwimmzentrum raus in die Welt getragen“, ergänzte Köhnke. Damit das so bleibe, sei der Umbau eine gute Investition in die Zukunft.

In den vergangenen zehn Jahren habe die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bundesweit mehr als 350 Schließungen oder Umwandlungen von Schwimm- zu Spaßbädern registriert, sagte Gülpen. Das solle in Itzehoe nicht passieren. Zur Förderung des gesellschaftlichen Lebens gehöre auch, dass Kinder schwimmen lernen können. „Das Schwimmen ist schließlich in erster Linie Sinn und Zweck eines Schwimmbades.“

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