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Beeindruckende Nachbauten : Modellbau-Vielfalt begeisterte

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Große Hobby-Ausstellung lockt viele Neugierige auf das Gelände des Wilsteraner Autohauses Stoldt. Organisatoren Thorsten Pfeiffer und Helmut Wedemeyer freuen sich über die gelungene Premiere.

Modellbau in seiner ganzen Vielfalt zeigten Modellbauer aus Schleswig-Holstein und Hamburg am Wochenende im Autohaus Stoldt. „Wir haben hier eine tolle Unterstützung erfahren, alles war gut vorbereitet und bot ideale Voraussetzungen“, waren sich die Aussteller einig. „Der ganze Gewerbeverein hat Gas gegeben, um diese Ausstellung möglich zu machen“, dankte Helmut Wedemeyer, einer der Organisatoren.

Gezeigt wurden vom einfachsten bis zum kompliziertesten Modellbau Nachbauten von Schiffen, Autos, Industrieanlagen und Häuserzeilen. „Die meisten Modelle kann man nirgendwo kaufen, das sind Einzelstücke, die nach Fotos oder Original-Bauplänen detailgetreu mit viel Hingabe und Aufwand nachgebaut wurden“, erklärt Helmut Wedemeyer. Er weist auf die enorme Ausstattung auf den Schiffen hin, die von den Hängematten der Besatzung bis zu ausreichend Rudern an Bord der Beiboote reicht. Fast alle ausgestellten Modelle sind funktionstauglich, selbst die großen Boote aus dem Kartonmodellbau sind schwimmfähig.

Im großen Verkaufsraum hatte die IG Kaiserliche Marine ein Bassin mit einer kompletten Hafenanlage aufgebaut. Dort gab es nicht nur Stapelläufe zu sehen. Große Marineschiffe und Frachter fuhren auf dem Wasser Manöver, während „an Land“ Kohle verladen wurde, Züge fuhren und eine Gesellschaft von zirka 100 Personen die Szenerie bevölkerte. Viele Modellbauvereine stellten ebenfalls ihre Anlagen aus, wie die Module der Modellbahn AG der Kaiser Karl Schule aus Itzehoe und die Eisenbahn im Koffer in Spur Z. Nicht nur Kinder lockte die 8 mal 10 Meter große Carrera-Rennbahn, um dort mit heißen Reifen über den Parcours zu fahren.

Hohe Wellen schlugen die Modelle der Schiffsmodellbauflotte aus Elmshorn. In einem Wasserbecken konnten hier Kinder ihr Geschick mit den Schiffen ausprobieren. In unterschiedlichen Maßstäben zeigten Spantenmodelle anschaulich den Schiffbau in verschiedenen Bauphasen. Kinder waren eingeladen, ihr eigenes Schiff zu bauen. Dazu wurde der Rumpf aus Styropor ausgesägt und mit einem Loch versehen. Ein Strohhalm mit Luftballon diente als Antrieb.

Stark frequentiert war auch die eingerichtete Cafeteria, wo neben süßen Leckereien auch Getränke und Wurst angeboten wurden. „Hier war gleich von morgens an unheimlich Betrieb“, war Jörn Laubisch von den N-Bahnfreunde aus Itzehoe begeistert über den Zulauf der Ausstellung.


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