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Norddeutsche Rundschau

17. August 2017 | 10:40 Uhr

Mittags im Prinzeßhof-Park

vom

Pause im Grünen bei Itzehoer Arbeitnehmern sehr beliebt

Die halbe Stunde: Pause im Park

itzehoe |
30 Minuten im Alltag, an einem Ort oder bei einer Veranstaltung - was tut sich, was passiert? Das zeigen wir in unserer Reihe "Die halbe Stunde".

Reges Menschentreiben in der Innenstadt, Schlange stehen beim Bäcker und die Suche nach einer Sitzgelegenheit: Mittagszeit in der Kreisstadt. Nicht alle bleiben in der Firma, viele lassen sich im Café oder Restaurant verwöhnen - oder genießen die Ruhe im Park.

So auch Kim-Sascia Melinowski, Auszubildende im dritten Lehrjahr bei Juwelier Albers. "So gut wie täglich" verbringt sie ihre Mittagspause im Prinzeßhof-Park, der nur wenige Minuten von ihrer Arbeitsstelle entfernt liegt. "Es ist ziemlich idyllisch hier", findet die Itzehoerin. "Ich mag es, hier zu sitzen, für mich allein zu sein und in Gedanken zu schwelgen." Bei schlechtem Wetter müsse sie mit dem Personalraum im Keller ihres Ausbildungsbetriebes vorlieb nehmen - da sei der Park doch die schönere Alternative, wie sie findet.

Zum Mittagessen unter freiem Himmel gibt es bei Kim-Sascia Melinowski zwei frisch belegte Brötchen vom Bäcker nebenan. Und dazu Musik aus dem Handy - zum Abschalten.

Nur wenige Meter weiter beißt Tom Phillip Thomsen in sein mitgebrachtes Wurstbrot. Der 16-jährige Elmshorner arbeitet erst seit wenigen Tagen in Itzehoe: Am 1. August hat er eine Ausbildung zum Fachinformatiker beim Kreis Steinburg begonnen. In Itzehoe kenne er sich kaum aus, den Park habe er zufällig entdeckt. Es ist schön hier, super zum Pause machen!", meint er. Täglich hat er eine Stunde Zeit dazu.

Wenig Zeit hat Werner Becker. Der Sparkassen-Angestellte, der täglich aus Heide nach Itzehoe zur Arbeit kommt, verbringt seine Mittagspause des Öfteren im Prinzeßhof-Park, "aber nur, wenn das Wetter schön ist. Heute ist es angenehm", meint er zu dem heiteren bis wolkigen Wetter. "Besser als gestern, als es so heiß war." Manchmal gehe er in seiner Mittagspause essen, allerdings könne er es sich nicht täglich leisten - "wegen der Kalorien." Nun müsse er aber weiter zum Kundentermin.

Auch auf Markus Mannshardt warten nach einer kurzen Entspannungspause schon die nächsten Fahrgäste: Der Lägerdorfer arbeitet für eine Hilfsorganisation in Itzehoe. "Ich komme gerade aus der Apotheke, Besorgungen machen." Als beruhigend empfindet er den Springbrunnen und die gesamte Anlage. Gut erholt startet er nach einer halben Stunde in die zweite Hälfte seines Arbeitstages.

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erstellt am 07.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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