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VfL Kellinghusen : Mitgliederzahl auf einem Rekordstand

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

1841 Sportfreunde tummeln sich in den verschiedenen Sparten. VfL-Vorstand zieht eine positive Jahresbilanz.

Seit einigen Jahren bereits befindet sich der VfL Kellinghusen im Vergleich zu früheren turbulenten Zeiten in ruhigem Fahrwasser. Im Vereinsheim konnte der Vorsitzende Detlev Rehmke bei der mittlerweile 152. Hauptversammlung mit 65 Teilnehmern auch für 2013 ein rundum positive Bilanz ziehen. So sprach er den Sparten seinen Respekt für die sportliche Ausbeute in dem Verein mit seinen 1874 Mitgliedern aus: Handball, Badminton und Tanz seien auf einem guten Weg. Erfolge vor allem im Damen-Faustball sowie im Männerfußball, im Damen-Tischtennis und im Budo-Sport zeigten: „Mit dem Sport im VfL ist es gut bestellt.“ Die Fußballfrauen sorgten darber hinaus mit einem gemeinsam mit dem Verein „Rafiki“ ausgerichteten Ausflug in die afrikanische Welt Tansanias für viel Aufsehen und dienten damit der Völkerverständigung.

Ein am hinteren Parkplatz erstelltes Kassenhäuschen und neu aufgestellte Bandenwerbungen seien weitere Schritte zur kompletten Sportanlage gewesen. „Immer wieder praktizierte Eigeninitiative ist beim Internetauftritt und den am Eingang aufgestellten Piktogrammen der einzelnen Sportarten beeindruckend fortgesetzt worden.“ Verwaltung, Organisation und Finanzen seien zwar nicht immer rosarot, aber alles in allem ganz zufriedenstellend. „Im Vergleich zu anderen können wir daraus sogar stolz sein.“

Nur ein kleiner Wermutstropfen müsse noch gelöst werden. Der VfL habe nach Verhandlungen mit Eigentümer Himmet Kaysal die Halle für Fitnesssport für zehn Jahre angemietet mit dem Ziel, die von Sportlehrerin Martina Weiß ausgerichteten gymnastischen Kurse komplett dorthin zu verlegen. „Die Absicht, zusätzliche Spielräume für die Belegung der städtischen Hallen zu schaffen, lief allerdings nicht wie geplant.“ Beschwerden über die geografische Lage, Akustik, Videoüberwachung von Anlage und Umkleidekabinen seien zwar weitgehend gelöst worden – bis auf ein bei den beiden Protagonisten der Anlage bestehendes zwischenmenschliches Problem. „Deshalb haben wir die von ihnen beiden angebotenen Kurse räumlich voneinander getrennt. Wie dies verläuft, wird sich in der Zukunft zeigen.“ Weiterhin gedachte Detlev Rehmke seines Bruders Eckhard, der drei Wochen zuvor nach kurzer Krankheit verstorben war. „Sein Rat, sein Schaffen und seine Tatkraft werden der Faustballabteilung fehlen.“

Positiv die Mitgliederentwicklung: „Wir haben die höchste Mitgliederzahl in einer 151-jährigen Geschichte.“ Für 2014 stünden nun die Sanierung des Daches am Vereinsheim sowie des zweiten Sportplatzes an. Ein leichtes Minus in der Kasse führte Kassierer Jürgen Grelck zu der Einschätzung: „Das ist noch kein Grund zur nachhaltigen Sorge. Es zeigt nur, dass wir nach wie vor sehr aufmerksam wirtschaften müssen.“ Geschäftsführer Hans Streuber blickte auf das Jahr voraus: „2014 scheint auf den ersten Blick kein besonderes Jahr zu werden. Aber der VfL verfügt über ein tolles Sportangebot und viele, die sich auf verschiedenste Weise einbringen. Und die werden auch in diesem Jahr nicht über mangelnde Beschäftigung klagen können.“

Ehrungen: Ehrenbecher (Hervorragende Verdienste): Katja und Matthias Maas; Langjährige Mitgliedschaft: 60 Jahre (Präsentkorb): Werner Kühl; 50 Jahre (Ehrenteller): Hans-Wilhelm Mehrens; 40 Jahre (Gold): Volker Eisenblätter, Hannchen und Steffen Möller, Sabine Möller, Kurt Niemann; 25 Jahre (Silber): Hauke Cordts, Siegfried Lembke, Lars Koßmann, Jörg Rutkowski; Sportler des Jahres: Lars Baganz (Handball), Hilger Donat (Handball-Schiedsrichter); Mannschaft des Jahres: Tischtennis, 1. Damen (Aufstieg in die Regionalliga).
Wahlen: 2. Vorsitzender: Manfred Garbrecht; Kassierer: Jürgen Grelck; 2. Schriftführer: Ingo Brüggen (alle Wiederwahl).


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erstellt am 17.Feb.2014 | 13:22 Uhr

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