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Norddeutsche Rundschau

19. August 2017 | 17:29 Uhr

Schulen : Mit Tempo 25 zu mehr Unabhängigkeit

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Steinburger Kreisverkehrswacht stattet gleich mehrere Schulen mit Mofas aus. Hier sollen Schüler eine entsprechende Fahrausbildung bekommen.

Sie haben nur ein bis zwei PS und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometern – und doch geben Mofas ihren meist jungen Fahrern ab 16 Jahren ein großes Stück Unabhängigkeit.

Um Schülern eine entsprechende Fahrausbildung zu ermöglichen, hielt die Kreisverkehrswacht Steinburg bis vor Kurzem eine mobile Mofaschule vor, die auf Zuruf mit Ausbildern und Zweirädern an die Schulen kam. „Das war besonders für die kleinen, ländlichen Schulen sinnvoll“, so Frank Albrecht, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht. Mit der Änderung des Schulgesetzes und der damit verbundenen Konzentration auf größere, zentrale Schulstandorte sei das mobile Angebot nicht mehr notwendig, so Albrecht.

Daher wurden die vorhandenen Gefährte nun „dorthin gegeben, wo sie gebraucht und angewendet werden“: Zwei Mofas gingen an die Jacob-Struve-Schule in Horst, je drei an die Gemeinschaftsschule Kellinghusen und an die Gemeinschaftsschule am Lehmwohld in Itzehoe. Zum Einsatz kommen diese beispielweise in Mofa-Arbeitsgemeinschaften (AGs) und im Wahlpflichtunterricht (WPU). In Kellinghusen bildet Techniklehrerin Claudia Hinrichs in ihrer AG derzeit 18 Teilnehmer aus, die Anfang März zur Prüfung antreten werden. Im Technik-WPU werden die Schüler in die Wartung eingewiesen, welchseln Lampen, prüfen Luftdruck und tauschen Zündkerzen. Besonders Schüler aus den Umlandgemeinden nähmen das Angebot gern in Anspruch.

Für Albrecht, selbst Lehrer an der Gemeinschaftsschule am Lehmwohld in Itzehoe, spielt auch die soziale Komponente dabei eine Rolle: „Die Schüler lernen Verantwortung für das zu übernehmen, was ihnen anvertraut wird.“

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erstellt am 18.Feb.2014 | 17:09 Uhr

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