Dorffest in Borsfleth : Mit Strohballen-Turm zum Sieg

Ein Ballen geht noch: Philipp (19) stapelt wie ein Weltmeister. Fotos: KEWITZ
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Ein Ballen geht noch: Philipp (19) stapelt wie ein Weltmeister. Fotos: KEWITZ

Das Dorffest in Borsfleth steht ganz im Zeichen der Wettbewerbe für Klein und Groß.

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26. August 2018, 14:42 Uhr

Wer sich am Wochenende aufmachte, um dem zweitägigen Dorffest einen Besuch abzustatten, durfte sich sicher sein: Zum Top-Programm gehörten auch ständige Regenschauern. Die Veranstalter vom Verein „Aktiv für Borsfleth“ ließen sich davon aber nicht beeindrucken und hatten einiges organisiert.

Bei den Kinderwettkämpfen wetteiferten über 45 Kinder im Pfeilwerfen, Vogelpicken, Dosenwerfen und einem Ballwerfspiel um den Sieg. Die Namen der Gewinner verkündete zur Mittagszeit Henning Ockels vom Verein „Aktiv für Borsfleth“. Da die Borsflether bei einer Haussammlung wieder viel gespendeten hatten, bekamen jedes der Kinder eine Aufmerksamkeit.

Bei Erbsensuppe und anderen Leckereien begann es dann zu regnen. Der Festumzug durch das Dorf fand nicht statt. Stattdessen eilten die Teilnehmer zum Festzelt. Dort stimmte der Spielmannszug auf den bevorstehenden Luftballonaufstieg ein. Dieser fand dann ausnahmsweise nicht auf dem Kesseldeich statt, sondern hinter dem Festzelt.

Das sich anschließende Programm war hauptsächlich auf die jüngsten Dorfbewohner ausgerichtet. Hierzu gehörte das Kinderschminken, eine Runde im Kinderkarussell oder auf dem Pferd von Imke Franzenburg beziehungsweise eine Fahrt ums Dorf mit dem Feuerwehrauto. Andere Dorffest-Besucher ließen sich von Damaro, dem Zauberer, in die Welt der Magie entführen oder wagten den Ausritt auf einem immer wilder werdenden Bullen. Der Abend klang dann mit der obligatorischen und recht gut besuchten Disko im Festzelt aus. „Ich wollte Rockmusik hören und die wurde vom DJ auch gespielt“, erinnerte sich Sonja Mester gestern an das in der Nacht erst um 2.30 Uhr zu Ende gegangene Event.

Gestern dann organisierten die Feuerwehrleute das Spiel ohne Grenzen. Fünf Geschicklichkeitsspiele und einen kniffligen Fragebogen hatte sich Wehrführer Heiko Mohr ausgedacht. Hierzu gehörten das Stapeln von Strohballen und ein extrem langer „Heißer Draht“ als Eigenkonstruktion aus Kupferrohren. An zwei Stationen ging es um die Balance. So mussten Teilnehmer aus einem mit Rasierschaum gefüllten Eimer kleine Spielzeugtiere herausholen und diese auf einer Fliegenklatsche über einen Parcours balancieren.

Viel Spaß dank viel Wasser hatten nicht nur die „Die Flaschen“ beim Transport von Wasser in einer Rohrkonstruktion. Das Knifflige daran: Aufgrund zahlloser Löcher im Rohr und einer eingebauten akrobatischen waren es häufig nur noch Tropfen, die am Ende in den Eimer flossen. „Es herrscht eine mega gute Laune“, freute sich Heiko Mohr.

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