zur Navigation springen
Norddeutsche Rundschau

23. November 2017 | 23:31 Uhr

Mit Schwimmweste zum Einsatz

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Übung auf der Werft: Wewelsflether Feuerwehr für Notfälle am Wasser jetzt besser gerüstet

shz.de von
erstellt am 31.Mai.2016 | 11:43 Uhr

Auf der Peters-Werft liegt zurzeit das Mehrzweck- und Gewässerschutzschiff des Bundes, die „Mellum“, in Dock 1 zur Reparatur. Turnusmäßig führte die Feuerwehr Wewelsfleth auf dem Schiff nun eine Brandübung laut Dienstplan durch.

Ausgangslage war, dass bei Brennarbeiten zum Austausch des Hilfsdieselmotors Feuer ausgebrochen war, eine in Panik geratene Person war im Schiffsrumpf verunglückt. Insgesamt waren 30 Feuerwehrmänner und -Frauen, davon drei Atemschutztrupps für die Personenrettung, im Einsatz. Durch die angenommene Rauchentwicklung im Maschinenraum musste die Rettung durch die offene Montageöffnung seitlich des Schiffes erfolgen.

Ein nicht ganz alltäglicher Einsatz für die Feuerwehr. Für die Löscharbeiten wurde eine Pumpe in der Stör positioniert, bei dieser Aufgabe kamen erstmalig neue Schwimmwesten zum Einsatz. „Wir arbeiten seit Jahren eng mit der Wehr zusammen und können uns bei Unfällen oder ähnlichem auf die Feuerwehr verlassen“, sagt Thomas Rieger. Für den Brandschutzbeauftragten der Werft haben eine gute Ausrüstung und die Sicherheit der Einsatzkräfte Vorrang. „Es war für uns keine Frage, die Kosten einschließlich Wartung von für zehn Schwimmwesten zu übernehmen, das kommt uns als Betrieb genauso zu Gute.“

Die aufblasbaren Westen der Marke Kadematic in der Auftriebsklasse 275 N sind extra für den Einsatz im Feuerwehrdienst entwickelt und verhindern trotz der schweren Einsatzkleidung ein Untergehen der in Not geratenen Person. „Wir bedanken uns bei der Werft-Leitung für die Westen, die uns bei Einsätzen am und auf dem Wasser, auch bei schwerem Wetter, schützen“, freut sich Wehrführer Jürgen Schröder mit seiner Einsatzabteilung.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen