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Norddeutsche Rundschau

17. Oktober 2017 | 12:12 Uhr

Starkregen : Mit Sandsäcken gegen das Wasser

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Nach Starkregen zahlreiche Einsätze für die Glückstädter Feuerwehr / Mitarbeiter der Stadtentwässerung arbeiten nachts um 4 Uhr

Der Starkregen hat am Sonnabend nicht nur den Umzug des Vogelschießerfestes durch die Stadt verhindert. Viele Keller in der Elbestadt liefen voll Wasser. Meistens konnten betroffene Hauseigentümer das Malheur ohne Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr mit eigenen Mitteln beheben.

Anders bei einem Bungalow in der Nordmarksiedlung. Dort stand der vom Wasser gesättigte Garten komplett unter Wasser und mit jedem weiteren Regenschauer lief trotz einer vom Eigentümer eiligst gebauten Barriere Wasser in den ebenerdigen Anbau. Der Hausbesitzer bat die Feuerwehr um Hilfe. Diese konnte zunächst vor Ort nur wenig ausrichten. Mit Unterstützung des Ordnungsamtes und des Bereitschaftsdienstes des Kommunalen Service trafen sich Einsatzkräfte dann wenige Minuten später in der Streusandhalle auf dem Fuhrparkgelände am Sperforkenweg. Schnell füllten neun Feuerwehrleute binnen einer Viertelstunde 20 Sandsäcke, fuhren diese in die Nordmarksiedlung und dichteten dort den Anbau zumindest halbwegs flutsicher ab.

30 Minuten später rückte die Feuerwehr dann zur Neutorstraße am Binnenhafen aus. Auch dort war durch den Starkregen Wasser in ein Gebäude gelaufen. Im Laufe des Abends gab es dort einen Folgeeinsatz.

Auch das Kellergeschoss des Restaurants „Der Däne“ am Marktplatz stand wieder unter Wasser und musste von Feuerwehrleuten leergepumpt worden. Schließlich rückten Einsatzkräfte noch zu einem Wassernotfall an die Grillchaussee aus.

Eine schlaflose Nacht hatten darüber hinaus einige Mitarbeiter der Glückstädter Stadtentwässerung am Sperforkenweg. Dort kamen aufgrund der Starkregenfälle wieder unzählige Kubikmeter Niederschlagswasser an, so dass vorsorglich Notpumpen installiert und die Pumpstationen in der Stadt laufend kontrolliert werden mussten. Erst gegen 4 Uhr morgens entspannte sich dort die Situation etwas.

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