Kommentar : Mit Rückenwind nach Berlin

Mark Helfrich muss in Berlin erst Profil entwickeln. Auf ihn wartet viel Arbeit, meint Kommentator Volker Mehmel.

shz.de von
22. September 2013, 22:45 Uhr

In einer fast schon flächendeckenden Wahlkampagne versprach Mark Helfrich frischen Wind für Berlin. Damit eroberte der junge Dägelinger auf Anhieb seinen Wahlkreis. In der Bundeshauptstadt dürfte da zunächst nur eine sanfte Brise ankommen. Helfrich muss erst einmal Ecken, Kanten und ein eigenes Profil entwickeln. Der Region ist zu wünschen, dass er dies möglichst schnell schafft. Denn die Westküste braucht dringend eine starke Stimme in Berlin. Zu viele wichtige Projekte, für die auch im Bund die entscheidenden Weichen gestellt werden, werden dort auf den Weg gebracht oder sogar entschieden. Auf den neuen Steinburger Bundestagsabgeordneten wartet eine Menge Arbeit. Dabei sollte er – allem Parteidenken zum Trotz – nicht nur aus den eigenen Reihen unterstützt werden. Eine ganze Region braucht einen Schub nach vorne. Und dafür sollte der Abgeordnete Helfrich mit Rückenwind in Berlin einziehen – damit er sein Wahlmotto auch wirklich umsetzen kann.

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