Naturnah : Mit Renaturierung des Meiereibaches neuen Lebensraum geschaffen

Einen kritischen Blick wirft Ulrike Wegner von der Unteren Naturschutzbehörde bei der Bauabnahme auf die Renaturierung des Meiereibaches.
Einen kritischen Blick wirft Ulrike Wegner von der Unteren Naturschutzbehörde bei der Bauabnahme auf die Renaturierung des Meiereibaches.

Gemeinsam mit der Gemeinde Schenefeld und der Unteren Naturschutzbehörde hat der Wasserverband Bekau die Umgestaltung des Baches unterhalb der ehemaligen Kläranlage vorgenommen.

shz.de von
28. Mai 2015, 11:49 Uhr

Gemeinsam mit der Gemeinde Schenefeld und der Unteren Naturschutzbehörde hat der Wasserverband Bekau die Renaturierung am Meiereibach unterhalb der ehemaligen Kläranlage vorgenommen. Auf einem Abschnitt von 800 Metern hat der Betriebshof des Wasserverbandes fünf Sohlabstürze im unteren Meiereibach in naturnahe Sohlgleiten umgestaltet und das Gewässer mit naturnahen Strukturen angereichert. Zudem wurden die Ufer an einer gemeindlichen Ausgleichsfläche naturnäher gestaltet. „Dadurch konnte naturschutzfachlich ein neuer Lebensraum geschaffen werden“, erklärte Stefan Witt vom Wasserverband bei der Bauabnahme. Biete der Bach doch nach Abschluss der Maßnahme gute Bedingungen für Fischlaich, Jungfische und andere Kleinlebewesen.

Gleichzeitig, so Witt weiter, sei aber auch ein wasserwirtschaftlicher Vorteil durch die Renaturierung entstanden. So könne unter anderem bei Starkregen der Überlauf vom Klärwerk und dem angrenzenden Regenrückhaltebecken in den Bach mit einfließen. Die Gemeinde Schenefeld trägt die Kosten in Höhe von rund 4000 Euro, führte Friedrich Tödt vom Finanzausschuss dazu aus.

Bei der Bauabnahme, an der auch Ulrike Wegner von der Naturschutzbehörde, Hadenfelds Bürgermeister Rolf Strauch, Bauamtsleiter Bernd Tabel, Rolf Kruse vom Amt Schenefeld sowie Klaus Glombek vom Straßen- und Wegebauausschuss und Grundstückseigentümer teilnahmen, zeigte sich Stefan Witt erfreut über die gute Zusammenarbeit mit allen an der Maßnahme Beteiligten.

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