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Norddeutsche Rundschau

23. Oktober 2017 | 05:17 Uhr

Mit Power zum Abschluss

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Nach einem Umzug von Itzehoe nach Elmshorn: Freisprechung bei der Steinburger KFZ-Innung / 23 Mechatroniker verabschiedet

von
erstellt am 30.Jan.2014 | 09:18 Uhr

Erschwerte Bedingungen in diesem Jahr bei den Prüfungen: Da die Schulungsräume des rbz (Regionales Bildungszentrum) in Itzehoe saniert wurden, mussten die auszubildenden KFZ-Mechatroniker für ihre Abschlussprüfungen umziehen. „Super, dass wir bei der BBS in Elmshorn eine Zusage bekamen, die Prüfung dort durchführen zu können“, freute sich der Obermeister der KFZ-Innung Steinburg, Hermann Horst (Foto), nun im Café Schwarz.

Dort wurden die bestandenen Prüfungen gemeinsam mit Lehrern, Ausbildern, Verwandten und Prüfungsausschuss in einem voll besetzten Saal gefeiert. 23 KFZ-Mechatroniker hatten zuvor nach dreieinhalb Jahren Ausbildungszeit ihre Gesellenprüfung mit Erfolg abgelegt – zwei davon bereits nach drei Jahren im Juni 2013.

Mit einiger Power – Fahrzeuge und Prüfungsutensilien mussten nach Elmshorn gebracht werden – sei die Aufgabe der ausgelagerten Prüfungen bewältigt worden, wie Hermann Horst abschließend erleichtert feststellte. „Wie auch in den vergangenen Jahren hat der Prüfungsablauf wieder hervorragend geklappt.“

Der Obermeister führte den „Jung-Gesellen“ vor Augen, dass sie „auf der Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt“ stehen und „mit abgeschlossener Berufsausbildung bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt“ haben als ungelernte Kräfte.

Möglichkeiten, sich im Beruf weiterzubilden, gebe es viele: Sie könnten sich als Servicetechniker, Meister, Automobilkaufmann, beim Studium in KFZ-Technik oder in der Ausbildung zum Berufsschullehrer fortentwickeln. Weiterhin gelte der Spruch: „Gute Fachleute, gute Handwerker“.

Nach wie vor sei der Beruf des Mechatronikers einer der beliebtesten Ausbildungsberufe, obwohl die Qualitätsanforderungen mit fortschreitender Technik in den vergangenen Jahren gestiegen seien. „Derzeit werden im Kreis Steinburg 80 Kraftfahrzeugmechatroniker ausgebildet. Viele Auszubildende könnten heute anders als früher nach der Ausbildung nicht im Betrieb bleiben, aber: „Andere Branchen wie Windenergie, Solar- und Biogastechnik greifen gern auf euch zurück“, sagte Hermann Horst.

Folgende Auszubildende nahmen ihre Zeugnisse und Gesellenbriefe entgegen: André Brockmann, René Pascal Bünning, Julian Diedrichsen, Kevin Dietrich, Gennadi Ehler, Chris Hartmann, Lars Heym, Keith Jensen, Kevin Krella, Dennis Leiteritz, Robert Lührs, Jonas Mahn, Roman Neumann, Mike Sbresny, Oliver Schirwing, Stefan Dieter Schulz, Niko Schwantes, Thies Springmann, Sven Thiele, Sören Vanhöfen und Robin Weinert; mit Note „2“ bestanden: Dennis Leiteritz und Robert Lührs; vorzeitig im Juni 2013 bestanden: Mike Hösel und Jens König.

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