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ausbildungsmesse : Mit Pinsel und Kleister zum Traumjob

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kimberly Schaube ist Malerin im zweiten Lehrjahr

shz.de von
erstellt am 13.Sep.2015 | 10:48 Uhr

Sie hat den richtigen Beruf für sich gefunden, andere suchen ihn noch. Kimberly Schaube ist Malerin im zweiten Lehrjahr. Um ihren Traumberuf zu finden, hat die 21-Jährige sich in verschiedenen Bereichen ausprobiert.

Einen Einblick in unterschiedliche Ausbildungsberufe bietet auch die Messe „AzubIZ“. So wird dort am Freitag, 18. September, ein umfassendes berufliches Spektrum vom Handwerk über Dienstleister bis hin zu Industrieunternehmen geboten. An 90 Ständen können sich Jugendliche über ihre mögliche berufliche Zukunft informieren. Ein Informationsangebot, das die junge malerin auch gern genutzt hätte.

Kimberly Schaube zog es nach ihrem Schulabschluss zunächst zur Hauswirtschaftsschule, dann versuchte sie sich als Floristin, doch damit wurde sie nicht glücklich. „Mein Bruder hat mir immer von seiner Malerausbildung erzählt, wie gut ihm seine Arbeit gefällt.“ Die Bewerbung bei der Malerei sei ihr nicht schwer gefallen. „An meiner Schule gab es einen Vorbereitungskurs“, berichtet sie. Tipps für das Bewerbungsschreiben, das Vorstellungsgespräch und das richtige Auftreten, erhalten die Schüler auch während der „AzubIZ“. Veranstalter der Messe von 9 bis 13.30 Uhr ist das Regionale Berufsbildungszentrum in Zusammenarbeit mit unserer Zeitung, der Arbeitsagentur und dem Jobcenter.

Die Ausbildung bei der Malerei Bedenknecht in Itzehoe entspricht den Vorstellungen von Kimberly Schaube: „Am Ende des Tages unmittelbar das Ergebnis seiner Arbeit zu sehen, ist toll.“ Der Beruf sei sehr vielseitig, ergänzt die Auszubildende. Malen, Tapezieren, Grundieren und Lackieren gehören unter anderem zu ihren Aufgaben.

Sie ist den ganzen Tag in Bewegung, fernab von Schreibtischarbeit. Denn einen Bürojob könne sie sich überhaupt nicht vorstellen. Schaube hat nur wenige Kolleginnen. Nicht viele Frauen entschließen sich dazu Malerin zu werden. In ihrer Berufsschulklasse sind nur zwei weitere weibliche Auszubildende. „Es sollten sich mehr Frauen ins Handwerk trauen“, sagt die angehende Gesellin. Doch bevor sie den Gesellenbrief in Händen hält, muss sie die Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer bestehen. Darin stellen sich die Lehrlinge einem theoretischen und einem praktischen Teil. „Die Praxis macht mir mehr Spaß. Die Theorie ist zwar auch interessant, aber nicht ganz ohne. Doch das schaffe ich auch“, ist sie zuversichtlich. Für sie ist die berufliche Zukunft klar: „Ich möchte Malermeisterin werden.“

>Infos unter: www.azubIZ.info

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