Mit Landrat Probleme erörtert

Torsten Wendt (43 ) Steinburger  Landrat
Torsten Wendt (43 ) Steinburger Landrat

Vor allem Schülerbeförderung war Thema

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15. November 2013, 00:31 Uhr

Der neue Steinburger Landrat Torsten Wendt hat seinen Antrittsbesuch beim Amt Wilstermarsch und der Stadt Wilster absolviert. Im Verwaltungsgebäude des Amtes führte er zunächst ein halbstündiges Gespräch mit Amtsvorsteher Helmut Sievers, Bürgermeister Walter Schulz und dem Leitenden Verwaltungsbeamten Heiko Wiese. In weiteren zwei Stunden lernte der Chef der Kreisverwaltung die Bürgermeister der 14 amtsangehörigen Gemeinden kennen.

„Das Gespräch diente dem gegenseitigen Kennenlernen“, erklärte Walter Schulz. Torsten Wendt nutzte die Gelegenheit aber auch, um sich über aktuelle Sorgen und Probleme der Gemeinden zu informieren. Naturgemäß standen dabei jene Probleme im Vordergrund, die nur mit Hilfe des Kreises zu lösen sein werden. So kritisierten die Dorfchefs den schlechten Zustand der Kreisstraßen. „Hier sind Nachbesserungen dringend notwendig“, bestätigte Bürgermeister Walter Schulz im Anschluss an die internen Unterredungen. Ein weiteres Thema war die zukünftige Entwicklung der Kreisumlage. Obwohl er die Zahlen nicht verbindlich prognostizieren konnte, geht der Landrat von einer „steigenden Tendenz“ aus.

Mehrere Bürgermeister, insbesondere Heino Evers aus Ecklak und Uwe Lameyer aus Landscheide, machten ihrem Unmut über eine unzureichende Schülerbeförderung in der Wilstermarsch Luft. Davon betroffen seien vor allem Kinder und Jugendliche der weiterführenden Schulen in Itzehoe, für die nach der Rückkehr aus der Kreisstadt kein Schulbus mehr verkehrt, der sie in ihre Heimatorte zurückbringt. Hier behelfen sich die Eltern zum einen eines Sammeltaxis aus dem Projekt „Schöner Nachmittag-Taxi“ oder sie organisieren eine Abholung mehrerer Kinder aus Wilster. „Es gibt Eltern, die müssen zweimal am Nachmittag anspannen, weil ihre Kinder zu unterschiedlichen Zeiten Schulschluss haben“, so Lameyer. Walter Schulz, zugleich auch Schulverbandsvorsteher in der Wilstermarsch, sieht kurzfristig keine anderen Lösungsmöglichkeiten. Damit sei frühestens 2017 zu rechnen, wenn der öffentliche Personennahverkehr in der Wilstermarsch neu vergeben werden soll. Dabei sollten die Erfordernisse für einen Nachmittagsbus mit berücksichtigt werden, betonte Schulz.

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