A 23 : Mit Lärmschutzwänden geht es los

An der Autobahnbrücke über den Kremper Weg sind die Betonarbeiten schon abgeschlossen. Im Herbst 2014 soll sie fertig sein.
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An der Autobahnbrücke über den Kremper Weg sind die Betonarbeiten schon abgeschlossen. Im Herbst 2014 soll sie fertig sein.

Nun wird der südliche Teil der A23-Lücke bei Itzehoe geschlossen. Erst werden die Lärmschutzwände erneuert. Später folgt der Ausbau der Fahrbahnen.

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12. November 2013, 12:45 Uhr

Der Ausbau der Bundesstraße 5 zur Autobahn 23 schreitet voran. In nächster Zeit stehen vor allem Bauarbeiten im südlichen Teil an. Zwischen Birkenweg (K 55) und Kamper Weg werden zunächst alte Lärmschutzwände abgerissen und gegen vier neue ausgetauscht. „In dieser Zeit wird es natürlich hin und wieder laut werden“, kündigte Claus Reese vom Landesbetrieb Straßenbau bei einer Informationsveranstaltung für Anwohner an. Parallel laufen die Arbeiten an der Autobahnbrücke über den Kremper Weg (voraussichtliche Fertigstellung Herbst 2014) und an der Brücke im Birkenweg über die Autobahn (voraussichtliche Fertigstellung Sommer 2014). Im Mai nächsten Jahres soll dann zunächst die Fahrbahn Richtung Hamburg, im Jahr darauf die Fahrbahn Richtung Heide ausgebaut werden. Die Bauarbeiten sind so gelegt, dass die Asphaltierungsarbeiten jeweils im Sommer stattfinden können. Im Herbst 2015 solle die Ortsumgehung Itzehoes laut grober Planung fertig sein, so Claus Reese.

Schon in Kürze werden die alten Lärmschutzwände abgerissen und die Vorbereitungen für ihre Nachfolger getroffen. Los geht es mit der Wand zwischen Birkenweg und Kremper Weg auf der Seite der Fahrbahn in Richtung Heide. „Die neue Wand wird etwa 100 Meter länger als die alte“, teilte Claus Reese mit. Es folgen drei Lärmschutzwände auf der Seite der Fahrbahn Richtung Hamburg, angefangen am Kamper Weg. Die Wand zwischen Kremper Weg und Birkenweg soll zuletzt errichtet werden.

Alle Lärmschutzwände werden aus Alu- und Betonelementen bestehen. Sie würden landschaftstypische Formen und Farben aufnehmen, so die Idee des Architekten. Daher sind sie in gelben, grünen und grauen Farben gestaltet. Auf der Autobahnseite werden sie mit einzelnen Pflanzen, die nicht auswuchern sollen, versehen. Auf der Anwohnerseite ist eine durchgehende Begrünung vorgesehen.

Claus Reese lobte das hohe Interesse der Anwohner, ihre sehr hohe Identifikation mit der Maßnahme und die sehr hohe Akzeptanz. Er wisse, dass teilweise große Belastungen von den Bauarbeiten ausgehen würden. Ein Anlieger berichtete etwa von starken Erschütterungen und wackelndem Geschirr in den Schränken. Claus Reese: „Wenn Probleme auftreten, rufen Sie uns an.“

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