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theater itzehoe : Mit Kultur-Beutel in die nächste Spielzeit

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Das theater itzehoe präsentiert einen Ausblick auf die neue Spielzeit. Schwerpunkt ist dabei das Landestheater.

Eine Reise durch die Welt des Theaters und der Musik – das versprach Theaterdirektorin Ulrike Schanko bei der Vorstellung des Programms für die kommende Spielzeit im theater itzehoe. Diese wird am 14. September mit einem Gala-Konzert eröffnet, durch das Landestheater-Intendant Peter Grisebach führt. Solisten, Chor und Orchester „unseres“ Landestheaters zeigen ihre Leistungsfähigkeit. Diese den üblichen Rahmen sprengende Auftaktveranstaltung – zum Einheitspreis von 10 Euro – stellt wohl auch ein Zeichen der Solidarität mit dem in schwerem Fahrwasser dahinschlingernden Landestheater dar.

Mit Spannung wurde deswegen auch Grisebachs Statement zur momentanen Situation erwartet. Unter spontanem Beifall zitierte er das Angebot von Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen, Itzehoe nach dem Schleswiger Eklat als neuen Sitz des Landestheaters in Erwägung zu ziehen. „Wow, wir sind hier kein Störfaktor!“, sagte der Intendant. Das Landestheater fühle sich in Itzehoe sehr wohl – aber auch er wisse nicht, wie es weitergeht.

Mit dem „Kultur-Beutel“ stellte Ulrike Schanko einen besonderen Schwerpunkt der neuen Saison vor. Der Beutel enthält zwei Karten und das Buch zum jeweiligen Stück, das einen epischen Text dramatisiert. Gegeben werden „Mephisto“ (7. November) , „Die Hexen von Eastwick“ (23. April 2015), „1984“ (29. April 2015), „Von Mäusen und Menschen“ (7. Oktober 2014) und „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ (22. März 2015).

Besonders gespannt darf man auch auf die Eigenproduktion des Theaters sein. Die „Karteileichen“, so der Arbeitstitel, werden ihre Premiere am 24. Oktober erleben. Hier greift Ulrike Schanko als Autorin den Kriminalfall Ruth Blaue auf (wir berichteten).

Die Adventszeit bietet fünf Stücke für Kinder an, darunter „Hänsel und Gretel“ (21. Dezember). Erwachsene dürfen sich an „Giselle“ (18. Dezember) und Dickens’ „Weihnachtsgeschichte“ (14. Dezember) erfreuen. Zum Jahreswechsel gibt es eine Doppelvorstellung der „Czárdásfürstin“.

Die bekannten fünf Abos (Schauspiel, Musik, Klassikkonzert, Große Kunst für kleine Bühnen und Operette am Nachmittag) bieten jeweils sechs Vorstellungen. Highlights: „Gräfin Mariza“ (5. Oktober), „Dreigroschenoper“ (29. Oktober), „Lucia di Lammermoor“ (26. November), „Macbeth“ (27. Februar 2015), Brittens „War-Requiem“ (21. März), „Draußen vor der Tür“ (24. März) sowie „Cosi fan tutte“ (28. April).

Einen besonderen Schwerpunkt bildet wieder das Kinder- und Jugendtheater. Theaterpädagogin Britta Schramm stellte 14 Stücke für das Kinderprogramm und 17 Stücke für das Jugendtheater vor.

Die knapp 90-minütige Präsentation lockerten Arien aus Opern und Operetten mit Solistinnen des Landestheaters und Chansons auf, mit denen Dirk Schäfer das Publikum begeisterte.
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Alle Informationen in den Spielplanheften, kostenlos erhältlich unter anderem im Theater und bei den Vorverkaufsstellen.

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